szmmctag

  • Immer dieses Einmischen!

    Manchmal könnt ich kotzen und einfach mal um mich schlagen.... Viele Leute deuten, viele davon falsch und bevor sie dann mal ernsthaft nachfragen, mischen sie sich einfahc ein... Ich habe für Fragen zu meinen Blog oder zu meiner Person jetzt extra eine E-mail eingerichtet: NovissimaNox.blog@gmx.de

    Wer also fragen hat wende sich bitte erst an mich! Dies gilt vorallem für die Leute die mich kennen und unter Pseudonym hier vertreten sind, denn wirklich besser macht ihr es durch Heimliches hinterm Rücken getuschel nämlich nicht. Es wird nur schlimmer.

    Liebe Grüße Eure Novissima

    Blog Info: "Tausend ihrer Worte" bekommt in kürze die Fortsetzung.

  • Tausend Ihrer Worte "Der erste Brief"

    Tausend ihrer Worte

    Der Wind von jenem Morgen trug den Klang ihrer Stimme für immer fort und Stück für Stück verblasste der zarte hauch ihres Daseins. In der Ferne und Fremde der Berge halte ein Echo ihrer Existenz und jedes ihrer tausenden Worte als andauerndes Echo wieder. Heute bereue ich die Tage, die ich versäumt habe, zu ihr zu stehen und vermisse jene, die wir nie haben durfte. Es war nur ein Wimpernschlag und dann verschwand der eine Mensch aus meinem Leben, den ich lieben wollte. Die Person, die andere mit ihrem Lächeln verzaubern konnte und jedem die Kraft zum Wiederaufstehen gab, doch sich selbst konnte sie diese Kraft nie geben. Ich vermisse jemanden, der mein Leben verändern sollte, jemanden der mich so bewegt hatte, dass es mir erst bewusst wurde, nachdem der eine Platz im Bus nicht mehr belegt war. Nachdem in unseren Kreisen eine Telephonnummer auf Ewigkeiten ruhen sollte. Nachdem dieses Loch in meinem Innern aufklafte und zu bluten begann.
    Wollte ich sie wieder treffen, so brauchte ich nur das Zwielicht des Abends suchen und ihr Antlitz würde mir gegen übertreten, als wäre sie nie fort gewesen. Doch blieb sie seit jenem Tag für mich unerreichbar. Sie bleibt meine Rosenknospe aus Eis, die ich nie erblühen sehen konnte. Von wem ich euch erzähle? Von einem Menschen, den ich erst kennen lernen durfte, als sie die hiesige Welt bereits verlassen hatte. Einer Person, die liebte und zu gleich verachtete. Sie hasste die Menschheit und verabscheute ihr Tun mit dem Engel erblüht aus Rache, den sie sich geschaffen hatte, um unter uns zu leben. Sie litt wie ein kleiner Hund und fühlte, wie noch nie ein Mensch zu vor gefühlt hatte, mit dem Herz des kleinen Mädchens, welches sie immer gewesen war. Sie zwang uns sie zu akzeptieren, sie verriet uns nie wer sie wirklich war und verbat uns sie zu kennen und dabei hatte jeder von uns in ihrem Umfeld geglaubt gehabt, sie gekannt zu haben.
    Heute weiß ich, wie blind wir als Gesellschaft doch sein können und wie leicht wir uns von einem schimmernden Äußeren täuschen lassen. Doch sie entfernte im Nachhinein Stück für Stück die schimmernde Hülle zu ihrer Person und offenbarte uns die Wahrheit, die wir nie wahrhaben wollten. Sie hob den Federkiel in ihre Hände, berührte sanft jedes einzelne Blatt, horchte in die Tiefe ihrer Seele und schrieb Worte, wie ich sie noch nie zuvor gesehen habe. Es waren tausend ihrer letzten Worte.
    Wo ich beginne zu erzählen? Dort, wo auch alles bei ihr den Anfang genommen hat. Nicht etwa bei meinem Brief, denn dieser gehört nicht an den Anfang. Der Anfang liegt weiter zurück. Ich darf behaupten er liegt im Schoß ihrer Mutter.

    An meine Mutter, meine Feindin, meinen Schmerz.

    Ich schenke dir einen Abschied, weil du für mich der wichtigste Mensch in meinem kurzen Leben sein solltest. Du solltest über mich wachen, mir Mut geben und mich kennen lernen. Du solltest mich lieben, zusehen wie ich heranwachse. Mir eine Freundin, eine Mutter, der sichere Hafen in meinem Leben sein. Doch du hast dich von mir abgewandt und dich der falschen Welt deiner eigenen Bedürfnisse gewidmet. Du hast MICH, dein eigen Fleisch und Blut weg geworfen. MICH deine Tochter ignoriert, als wäre ich nur ein Hauch, der vorüberzieht und unbemerkt bleibt. Nun werde ich wirklich vorüberziehen früher oder später, doch ich werde nicht unbemerkt bleiben, für dich und alle anderen nicht. Ich werde meinen Fußabdruck deutlichst auf dieser Welt hier hinterlassen.
    Ich wünsche dir ein erfülltest Leben, so eines, wie du es mir nie gegeben hast. Ich wünsche mir, dass du deine Augen öffnest und endlich bemerkst, wer der größte Fehler in deinem Leben war und meines zerstört hat. Ich möchte mit dir ein Spiel spielen, damit dir am Ende eventuell bewusst wird, wie dein Spiel mit Männern, meine Kindheit zerstören konnte. Ich möchte dir vor Augen führen, welcher deiner Verehrer meine Hölle auf Erden hereinbrechen lies.Der Mann verschwand aus deiner kleinen rosaroten Welt, jedoch blieb er mir eingebrannt im Gedächtnis zurück.
    Wir zogen fort aus der Stadt in der du ihn kennen gelernt hattest und stürzten uns in ein neues Abenteuer, wie du es so gerne betitelt hast. Wir flohen vor deinen Gefühlen und nach einiger Zeit hattest du dich wieder so weit im Griff, dass du dich auf den nächsten Volldeppen einliest. Welcher Schmerz bei dir, in der Zeit deiner Isolierung weitest gehend heilen konnte, wuchs durch meine Ausgrenzung in deinem Leben stetig. Hinter meiner Fassade zerberstete mein Ich und für dich blieb es unbemerkt, weil du in deinem Selbstmitleid ertrankst. Ich verschloss mich gegenüber der Welt und du warst wiedereinmal unsterblich verliebt.
    Doch DU wirst nie wissen, was unsterbliche Liebe bedeutet, denn wenn du je so geliebt hättest, wie du es vor mir immer ausgebreitet hast, dann wären wir nie geflohen. Wir hätten gelebt. Wir hätten mit meinem richtigen Vater gelebt. Ich hätte Freunde haben können, wirklich richtige Freunde und nicht etwa bloß die zaghaften Bande spüren müssen, die man nun mal nicht verfestigen kann, wenn die Zeit dazu fehlt. Zarte Bande die Zerbrechen, wenn nach einem halben Jahr etliche Kilometer zwischen einem liegen. Mutter ich danke dir dafür. Ich danke dir mir das Erlebnis Freundschaft geraubt zu haben.
    Zurück zu jenem deiner Männer. Ich nannte ihn in deinem Beisein Vater. Ich versuchte ihn zu lieben, wenn du daneben saßt. Ich bemühte mich, die Situation anzunehmen, so wie sie war. Ich wurde dafür bestraft, versucht zu haben, euch glücklich zu machen. Kaum verschwand dein Blick, deine Anwesenheit, so wurde ich zum Spielzeug seiner Begierde. Erst beobachtete er mich und es verunsicherte mich. Um dir das Eingrenzen der zur Wahl stehenden Männer zu vereinfachen...Ich war immer noch ein Kind. Danach kam er mir näher. Mal hier, mal dort eine flüchtige Berührung und ich?! Ich suchte stetig die Distanz zu meinen geliebt „Vater“. Schließlich kam der erste Abend, an dem er mich nicht nur mit seinen Augen entkleidete oder seinen Arm über den meinen, seine Hand über meinen Busen gleiten lies. Die Tür viel ins Schoss, als du dich auf den Weg zu einer Bekannten machtest und ich flehte Gott an, meine Zimmertür geschlossen zu halten. Vergeblich, wie sich im Nachhinein heraus stellen sollte. Er bat mich ihm das Abendessen zu servieren und mich zu ihm zu gesellen. „Einen gemütlichen Krimiabend mit deinem geliebten Dad kleine Maus, wäre das nicht das Richtige jetzt“, diese Worte hallen und hallen wieder und wieder in meinem Kopf. Er vergötterte Krimis. Die Hand auf meinem Schoß. Die Zunge in meinem Hals. Sein schwerer Körper erdrückend auf meinem. Die folgenden Schmerzen. Der Morgen danach. Ein Ende. Ein Anfang. Eine Mauer und dein erloschener Blick.
    Ich weiß, dass der Teil Mutter, der irgendwo noch in dir Steckt alles geahnt hat. Nur hast du ewig geschwiegen. Du hast geschwiegen und weg geschaut, es ignoriert und mich dafür verachtet, weil der Teil von dir, den ich als meine Feindin auserkoren habe, mich hasste. Denn dein Geliebter verging sich lieber an deiner Tochter, als dich zu liebkosen.
    Dieses Wort 'verging', ist dir klar, welche Bedeutung, welche Tatsachen es mit sich bringt? Ist dir jemals klar gewesen, dass du den Menschen verachtet hast, der deinen Schutz in diesem Moment am meisten gebraucht hätte? Nämlich MICH. ER HAT SICH AN MIR VERGANGEN UND DU WARST EIFERSÜCHTIG AUF EIN TRAUMATSIERTES KIND!!! DAFÜR HASSE ICH DICH!!! ICH VERACHTE DICH!!! ICH BEREUE DICH GLÜCKLICH SEHEN ZU WOLLEN!!! DU BIST FÜR MICH GESTORBEN SEIT JENEM TAG, WO DU DIE AUGEN VOR DER WAHRHEIT UND ALLEM WAS ER TAT VERSCHLOSSEN HAST!!!
    Weißt du, nur eine Frage von dir und ich hätte dich nie so gehasst, wie ich es jetzt in diesem Augenblick noch immer tue. Du hast deine Tochter gehasst, weil du überzeugt davon warst, dass sie dir deinen Freund ausspannt. Ich kann darüber nur lachen, aber Schätzchen, um es dir einmal deutlich zu machen. Dein ach so toller Partner war eine pädophiler Mistkerl. Die Tatsache, dass du mich dabei in deinen Gedanken vergessen hast, lässt mein kleines Herz bluten. Es schmerzt und dieser Schmerz ist unbeschreiblich. Mir fehlen die Worte dafür, dir begreifbar zu machen, wie sehr du mich verletzt hast mit der Art und Weise, wie du gekonnt, das Muttersein ignoriert hast. In meinem Herzen steckt ein Messer, welches du höchst persönlich dort hinein gerammt hast. Du verletzt mich. Du verletzt mich mit jedem Tag den ich lebe. Dieser Schmerz sitzt so tief, dass ich mich selbst vor der Welt verberge. Ich erbaute meine Mauern schon geraume Zeit bevor ich in die Pubertät kam. Ich erfand mich neu, um von der Gesellschaft akzeptiert zu werden. Ich konnte schließlich nie begreifen, wie die Gesellschaft meine wahre Identität akzeptieren könnte, wenn meine geliebte Mutter, es nie übers Herz bringen konnte, mich wirklich ehrlich kennen zu lernen. Ich danke dir für die Unterstützung beim Bau meiner höchstpersönlichen, undurchdringbaren Mauer.
    Mit tausend Worten frage ich dich, hörst du mich, mit einem meiner Worte? Spürst du mich, in jedem deiner Atemzüge? Liebst du mich, seit ich auf diese Welt kam?
    Falls du je meine Mutter warst, falls du mich je geliebt hast, falls du jemals an mich gedacht hast, so bitte ich dich, meine Existenz zu vergessen. Mich als Menschen aus deinen Erinnerungen zu streichen. Diesen Brief hier zu verbrennen, denn ich bin deine Rosenknospe aus Papier, deren Schönheit, du mit deinen blinden Augen nicht erkennen konntest, deren Blütenblätter du zerknüllt und letztendlich verbrannt hast.

    In ewiger Liebe,

    Deine Tochter

    Bei diesen Worten blieb mir mein Herz stehen. Ich erschrak. Ich hatte mich auf vieles vorbereitet. War viele Szenarien durchgegangen im Kopf. Niemals hätte ich diese Worte erwartet. Niemals solche Worte an ihre Mutter.
    Ich begab mich auf die Suche ihrer Worte. Sie wollte mich zwingen, die Menschen kennen zu lernen, die ihr Leben geprägt hatten. Sie forderte mich auf, ihren Fußspuren zu folgen.
    Ich erinnere mich noch ganz genau, wie ich an jenem Abend, wo ich ihren Brief an mich gelesen hatte, mich in den Zug setzte und zu ihrer Mutter rauf fuhr. Wie ihre Mutter mir die Tür öffnete und in Tränen zusammenbrach, nachdem sie mich erkannte. Fassungslos starrte ich das Häufchen Elend an, welches vor meinen Füßen auf dem Boden lag. Ich bemühte mich gefasst zu bleiben. Selber nicht auch noch zusammenzubrechen. Ich half ihrer Mutter auf. Begleitete sie hinein und setzte mich stumm an ihre Seite. Das Licht der Morgendämmerung, drang schon durch die halb geöffneten Vorhänge der Fenster, als ihre Mutter mich ansah und die Stille durchbrach, die sich schon zu lange, zu fest um unsere Herzen geschnürt hatte. „Also hast du auch einen Brief von ihr erhalten?“ „So in etwa...“, meinte ich mehr oder weniger unsicher. Zu dem Zeitpunkt, kannte ich den Brief ihrer Mutter noch nicht. Wusste sie, dass ihre Tochter mir alle Briefe auf irgendeine Weise vermacht hatte. Keiner von uns beiden kannte, die Worte die sie an den jeweils anderen gerichtet hatte und niemand würde je alle Worte kennen außer mir.
    „Sie hat mir die Aufgabe übertragen, die Briefe zusammen zu Suchen.“ Keine Regung folgte im Gesicht ihrer Mutter. Wieder trat diese erschlagende Stille ein und ich kann immer noch nicht beurteilen, wie lange wir uns an geschwiegen haben. Doch dann stand ihre Mutter abrupt auf, verschwand im Flur der Wohnung und kam danach mit leisem Schluchzen und weinend zurück ins Zimmer. Einen zerknitterten Briefumschlag hielt sie mir mit ausgestreckter, zitternder Hand entgegen. „Hier nimm und mach das richtige daraus. Die Worte werden dich erschlagen“, beschämt blickte sie zu Boden, „Du wirst mich hassen, aber du musst wissen, dass ich sie geliebt habe. Ich war nur nie eine Mutter. Ich bereue der Mensch zu sein, der ich ihr gegenüber immer war.“ Ich umarmte ihre Mutter, hielt sie bestimmt zehn Minuten fest und hauchte ihr dann zaghaft ins Ohr: „Dankeschön. Egal, was Luisa darin offenbart, ich werde wieder kommen. Ich werde dir die Last nehmen, die sie dir auferlegt hat.“
    Bisher war ich noch nicht wieder bei ihrer Mutter gewesen. Ich konnte mich nicht dazu überwinden ihr unter die Augen zu treten. Gewiss hasse ich ihre Mutter nicht, aber auf eine unbestimmte Art und Weise fehlt mir der Mut ihr wieder zu begegnen. Ich hätte keine Ahnung, wie ich reagieren soll. Wenn ich Luisa einen Brief zukommen lassen könnte, wäre das Erste, was ich ihr sagen möchte...

    An meine Rosenknospe aus Eis, meinen Engel ohne Flügel, meine Ewigkeit ohne Wiederkehr,

    Deine Mutter hat dich geliebt.

    So sehr du auch von dem Hass geblendet warst, so hast auch du sie geliebt. Ohne Liebe hättest du ihr keinen Abschied geschenkt. Du hättest sie nicht so lange bei dir geduldet. Wenn aus deiner Feder nur der Hass gesprochen hätte, dann hättest du sie nie darum gebeten, dich aus ihrem Leben zu streichen. Deine Mutter sollte nie die Last von Schuld tragen, sondern glücklich werden. Bei deinem Vorhaben wurde deine Mutter auf die Probe gestellt. Deiner Forderung, den Brief zu verbrennen ist sie nicht nach gegangen und du hast mich beauftragt heraus zu finden, wie deine Mutter zu dir stand.
    Ich kann dir nur sagen meine geliebter Engel, deine Mutter mag zwar blind gewesen und hat ihre Rosenknospe aus Papier nicht sanft genug behandelt, um sie am Leben zu erhalten, doch hat sie jeden Riss, jedes zerknüllte Blütenblatt an dir gespürt. Ihr fehlte nur die Stimme, um es dir zu sagen. Ihr fehlte das Licht, um dich zu sehen. Doch sie hatte das Herz um DICH zu lieben. Sie wollte dich nie vergessen und hat dich nie verbrannt. Ich gebe deiner Mutter eine Stimme, ich gebe deiner Mutter das Licht, ich gebe DIR die Worte, sie liebte immer nur unsterblich dich …

    Die Brise, die Luisa durch ihre Briefe in mir entfacht hatte, wuchs stetig. Gewann an Kraft und wurde zum Sturm meiner Gefühle. Mehr und mehr ist mir bewusst geworden, wie sehr dieses Mädel mein Leben geprägt hatte, obwohl das Kapitel mit ihr am kürzesten war. Ich lernte sie mehr und mehr Lieben und gierte förmlich nach ihren Worten. Ich wollte sie kennen lernen. Ich wollte wissen, wer dieser Mensch war. Ich wollte sie jedoch vor allem verstehen.

    !!!Fortsetzung folgt!!!

    by NovissimaNox

  • Vergangene Tage

    Ich möchte jeden dieser Tage lieben, dort gab es Menschen die mich liebten, die ich liebe, die vielleicht auch mich noch lieben?! Ich weiß nicht mal ob ich von 'Liebe' sprechen darf, aber so kurz die Zeit auch war, so war sie schön und dann war sie vorbei, weil ich es so wollte, weil es mir leichter viel. Der Leichte Weg ist nicht immer der Richtige, aber in diesem Fall war es der fairste. Ich habe lange alles aufgeschoben, es wie immer brave hinter meinen Mäuerchen verpackt. Nun hohle ich dieses Päckchen wieder hervor und es droht mein Gleichgewicht ins wanken zu bringen.
    Wir haben viel geredet und du wolltest nie einer von vielen sein. Ich bin mir ziemlich sicher, dass ich dir genau das vermittelt habe und dafür möchte ich mich entschuldigen, denn du warst nie einer von vielen und ich möchte bei Gedanken an dich keine Tränen in den Augen haben müssen, sondern möchte lachen können. Da du mal behauptet hattest meinen Blog zu verfolgen, schreibe ich hier an dich. Ich wollte wissen, ob ich für dich noch existiere oder ob ich vielleicht auch in Vergessenheit geraten bin?! Das man die Zeit nicht zurück drehen kann weiß ich, aber ich würde mir wünschen, dass ein 'Dasein' von dir für mich noch existiert. Mich hat die gesammte Situation, zu dem Zeitpunkt überfordert und ich vermute, des rührte hauptsächlich daher, dass ich zu viel Nachgedacht hab und mein Bewusst sein, letzten endes ein uns doch als falsch empfunden hatte.
    Daraufhin habe ich angefangen mir Menschen zu suchen, die zu meiner Maske passen und nicht zu mir als Person. Ob es richtig oder falsch war, kann ich nicht beurteilen, aber es hat irgendwo soweit geholfen, dass meine Mauer stärker geworden ist und ich anfangen konnte Stabilität in mein Leben zu bringen.
    So merke ich aber langsam doch, dass ich damit noch weniger glücklich werden kann, weil mir genau das fehlt, was ich bei dir und auch einigen anderen so wertgeschätzt habe, ich durfte ohne Verurteilung ich selbst sein.

  • Der Tanz und der Tod

    Ich renne von einem Ende der Welt zum Nächsten. Bleibe nicht stehen, nicht einen Augenblick. Einfach immer weiter....

    Ich sitze Gott und dem Teufel am Tisch gegenüber. Ich sehe sie an und Tränen laufen leise mein Gesicht hinab. Ich blicke beiden nacheinander ins Gesicht und frage sie warum. Der eine lacht, der andere nimmt meine Hand. Ich ziehe sie weg. Stehe auf , dreh mich um und gehe. Ich öffne die Tür hinaus aus dem Raum und blicke in die Trümmer meines Lebens. Ich schau zurück und sehe, wie sie sich die Hände schütteln. Ich senke mein Antlitz dem Boden zu, damit ich diese Qualen nicht mehr ertragen muss. Mit einem leichten klick fällt die Tür hinter mir ins Schloss....

    Es erklingt ein Lied in meinem Kopf. So wie jedes Mal, wenn ich dieses Gefühl spüre, was ich gerade fühle. Es dieses eine Lied, welches ich zwar immer wieder höre, aber nie ist es mir Möglich dessen Klang auf dem Papier in Noten zu verewigen. Es gibt keinen Namen für dieses Gefühl, der Mensch hat noch keinen erfunden und jedes andere Wort wäre ein falsches, um es zu benennen. Ich nenne es manchmal 'Mein Lied', ein anderes Mal 'In Mir', um beim darauf folgendem Antreffen es doch lieber 'Wie Immer' zu nennen. Am ende ist es einfach bloß 'Mein Gefühl'.

    Fängt einer an, zieht der Nächste mit. Einfach mal nicht zu zerbrechen, passt nicht zu mir. Ich müsste inzwischen, damit umgehen können, doch Keiner versteht, dass jedes weitere Mal tausend mal schlimmer ist, als das davor. Ihr werft mich nieder ich stehe auf und lache euch ins Gesicht. Ihr tut es wieder und auch jetztbrecheich, die gespielte Gewohnheit tut es nicht. Ich sehe für euch stark aus, aber ihr überseht den Teil, der bei jedem Mal am Boden liegen bleibt.

    Deine Schatten lassen mein Licht erlöschen. Sie sind zu groß, als dass ich sie verscheuchen könnte. Unsere Tage, waren gut, waren böse und das Ende, dass kennen wir beide. Ich lege schützend die Hand über den letzten Funken Mensch, der nach allem der letzten Monate noch von mir übrig geblieben ist und lasse dich ihn nicht sehen, weil du mit dem Eimer voller Wasser vor mir stehst.
    Wenn ich vom Tanz mit dem Tod träume, bricht der Funke aus meiner Hand.

    Edel gekleidet in einem schwarzen Mantel steht er mitten im Saal. Er hebt seinen linken Arm und reckt ihn in die Höhe mir, ausgestreckt entgegen. Ich war bereit. Ich wusste, dass es wieder soweit war. Ich durfte, wieder mit ihm tanzen. Ein schwarzes, fast schattenhaftes Ballkleid glitt sanft meinen Körper hinab und verlief sich in dem Dämmerlicht, welches nur von den Kerzen an der Wand durchbrochen wurde. Wie ich dieses Gefühl vermisst hatte. Wie ich mich nach seinen Armen, seinen Tänzen sehnte. Endlich war ich wieder hier.Vorsichtig schritt ich mit erhobenem Haupt die Treppe zu ihm hinab in den Saal. Jeden Schritt bedacht gesetzt und mit der Angst begleitet, dass ich nie in seinen Armen ankommen würde. Ich kam an. Er nahm mich in die Arme. Nahm mein Gesicht in seine Hände, musterte meinen Blick. Nickte wissentlich, küsste mir vertraut die Stirn. Er fuhr mit seiner linken Hand meinen Hals hinab, über die Schulter, den Arm entlang und nahm meine rechte Hand in seine. Warm schlossen sich seine Finger um meine eisige Hand. Mit dem anderen Arm zog er mich an sich heran, legte seine Hand flach auf meinen Rücken und es fühlte sich an, als hätten wir uns nie getrennt. Wärme ging von meinem Rücken aus. Mein ganzer Körper, der Lebensfunke, er konnte ihn immer entfachen. Entfachen, solange wir tanzten. Ich legte meinen Kopf auf seine Schulter. Kuschelte mich an seinen Hals, seinen Körper. Ich lies mich führen, durch den leeren Saal, zur stummen Musik und begann zu fliegen. Ich konnte in seinen Armen schlafen und wusste er würde mich die ganze Zeit, die ganze Nacht, den darauf folgenden Tag und wenn es sein musste für ewig tragen. Ich durfte bei ihm bleiben, fliegen, schlafen und das Leben fühlen so lange ich wollte. Er liebte mich und ich liebte ihn. Er weckte mich mit einen leichten Hauch seines Atems über mein Gesicht. Ein lächeln konnte ich erkennen. Markelos, wie immer. Er öffnete den Mund, als wollte er etwas sagen. Er schloss in wieder und drang in meine Gedanken. Sein flüstern durch fuhr meinen ganzen Körper: „Du hast lange Gewartet“ Fast konnte man meinen, in seiner Stimme floss eine bittere Traurigkeit mit. Ich schwieg. Ich brauchte nichts sagen, er wusste, was ich ihm und allen beweisen wollte. Es bleibt weiterhin nur bei diesen Tänzen. „Du darfst immer mit mir tanzen meine Schönheit der Nacht, aber ich darf dich lieben und bleib ewig in dir Wach. Ich werde dich schützen und dir der treuste Freund sein. Bin der Wind unter deinen Flügeln, die ich dir verleih, aber du wirst immer mein sein und irgendwann tanzt du mit mir bis in die Ewigkeit.“ Er beugte sich vor. Küsste mir vorsichtig die Augen und hauchte mir sein Versprechen als Kuss auf den Mund. Der Tanz war vorbei. Er hatte sich verabschiedet bis zum Nächsten Tanz mit mir, der Tod.

    Und wieder renne ich von einem Ende der Welt zum Nächsten. Bleibe nicht stehen, nicht einen Augenblick. Einfach immer weiter, bis zu dem Augenblick, wo ich die Tür wieder öffne. Mich an weiteres Mal an den Tisch zu Gott und dem Tod setze und der eine mich Vater behüten will und doch der Andere es ist, der mich mehr liebt und mich stetig in seinen Armen wiegt.

  • Es ist ein 13ter!

    Grundsätzlich verliere ich an einem Freitag den 13 immer etwas. Mal hier, mal dort lasse ich etwas liegen. Ich bin vergesslicher denn je und verstehe nicht warum. Ich habe Vorsichtsmaßnamen getroffen. Ich habe immer einen Zettel und einen Stift dabei, um mir Wichtiges zu notieren. Gehe regelmäßig meine To-do-Liste durch. Bestenfalls alle fünf minuten und versuche möglichst alle Termine, die ich haben könnte an solch einem Freitag nicht zu haben. Da ich jedoch vermute, dass mein Versagen an Freitagen mit der 13 auf dem Kalenderblatt einzig und alleine daher rührt, dass ich mich schließlich so verrückt mache, dachte ich mir, ich stalke mal unser herzallerliebstes 'world wide web' nach 13 interessante und wissenswerte Tatsachen bezüglich Freitag den 13.

    13 mal unnützes Wissen rund um den Freitag:

    * Phillip IV (König von Frankreich) lässt 1307 sämtliche Tempelritter verhaften und treibt somit die Orden in die Ruinen, dies soll laut Überlieferung an einem Freitag den 13 geschehen sein.

    * Das Unglück der Costa Concordia war am 13 Jan. 2012, es war ein Freitag.

    * 'Black-Friday' (Börsencrash in Amerika 1929) begann bereits an einem Donnerstag, jedoch erlitt die berliner Börse am 13 Mai 1927 einen Rückschlag.

    * Im Märchen bringt die dreizehnte Fee Dornröschen den Fluch.

    * Vor 1907 wird Fritag der 13 in der Geschichte nicht ernsthaft als Unglücksbringer erwähnt.

    * Es ereignen sich im Durchschnitt nicht mehr sondern teils sogar weniger Unfälle als an anderen Tagen des Jahres.

    * Um das Volk von dem Mondkalender (13 Monate) auf den Sonnenkalender (12 Monate) umzuschulen, verlieh man der 13 einen schlechten Ruf, diese galt vorher als Glückszahl.

    * Paraskavedekatriaphobie benennt die Angst vor einem Freitag dem 13.

    * In einem Jahr gibt es min. einen Freitag mit einer 13 und höchstens drei.

    * Thomas William Lawson verfasst 1907 den Börsenroman "Friday the 13th" und gilt seither als erfinder des Aberglaubens.

    * Griechen fürchten Dienstag den 13 und Italiener Freitag den 17. Freitag der 13 als Unglücksdatum ist ihnen relativ gleich.

    * Die Zwölf gilt in vielen Kulturen als heilige Zahl und die Dreizehn ist immer einer zu viel, daher der Wortlaut "Duzend des Teufels".

    * In Hotels werden Zimmer mit 13 wissentlich weggelassen, so wie der 13 Stock oftmals nicht exsistiert.

    (Quellen: http://www.helles-koepfchen.de/artikel/1527.html ; http://de.wikipedia.org/wiki/Freitag,_der_13. )

  • Mutter & Tochter

    Wir schweigen uns an, hören einander nie zu und verletzen uns täglich.
    Wir wollen wissen, wie es dem Anderen geht, aber fragen tun wir es nicht.
    Wir gieren nach der gegenseitigen Liebe, doch offenbaren dies nicht.
    Wir wollen verzeihen, wollen vergessen und werden es doch nicht.
    Wir verspüren Hass, aber hassen werde ich niemals dich.
    Wir reden und erzählen von unseren Leben, aber stetig nur aneinander vorbei.
    Wir wünschen einander jegliches Glück der Welt, aber selber wollen wir es nicht.
    Wir möchten einander mehr helfen denn je, prallen aber an den gegenseitigen Vorwürfen ab.
    Wir wollen uns für immer lieben und trauen uns den einen Schritt nicht.
    Wir laufen auf einander zu, aber in die Arme nimmmst du mich nicht.
    Wir drehen uns von einander weg, aber verschwinden werden wir nicht.
    Wir schreiben jeder tausend Worte, zeigen werde ich dir meine und du mir deine nicht.
    Wir atmen beide im selben Rythmus, denn unser Herzschlag ist gemeinsam nur dein und mein Lied.
    Wir schlafen beide kaum noch ruhsam, seit die Stille zwischen uns steht.
    Wir verletzen uns mit unseren eigenen Schmerzen und spüren den Schmerz des anderen nicht.
    Wir blicken einander in die Augen und ich weiß es gibt dich.
    Wir suchen getrennt nach einer Antwort und du und ich, wir finden sie nicht.
    Wir verbauen uns gegenseitig oft das Verständnis, aber am Ende jeden Weges scheint unser Licht.

    Wir werden beide uns ewig bedingungslos lieben, denn du bist meine Mutter und ich bin dein Kind.

    (NovissimaNox)

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    "Ich will nur, dass du weißt, ich hab dich immer noch lieb. Und das es am Ende auch keine Andere gibt, dich mich so vollendet, die mich so bewegt." (Philipp Poisel - Ich will nur)

  • Ich schreibe viel nur nie hier O.o

    Schönen guten Abend ihr da draußen!

    Ich möchte einfach mal wieder etwas von mir hören lassen. Ich meine ich lasse meinen Blogg momentan echt schludern. Dürfte daran liegen, dass ich zwar viel schreibe, nur beschränkt sich dieses schreiben auf mehrere Word-dokumente. Auf der einen Seite bearbeite ich gerade Teile von "Deneva", falls euch noch bekannst ist, des dies meine Fantasystory ist von der ich eigendlich regelmäßig hier etwas posten wollte (umgenau zu sein Wöchentlich). Wird nachgehohlt! Der Prolog ist immerhin schon vertreten. Also an alle Neueinsteiger sucht einfahc mal nach dem Tag "Deneva" demnächst folgt ein neuer Abschnitt.
    Da ich gerade von meinen kleinen Projekten hier erzähle möchte ich auch meine neue Kurzgeschichte vorstellen.
    "Tausend ihrer Worte" wer hätte es anders erwatet ist eine tragische Geschichte über ein Mädchen, welches zum Abschied ihres Lebens Briefe hinterlassen hat. Jede Person, die ihr wichtig war oder durch Handlungen etwas gravierend in ihrem Leben verändert hat, erhält ein solchen Brief. Doch werden sich die Briefe nicht auf diesen kleinen Kreis von Personen beschränken. Maria hinterlässt spuren in jeglichen Berreichen ihres Lebensaltags. An ihren Psychologen, ihren Klassenlehrer, eine wildfremden Person, ihre Finderin, die Polizei wird sie Briefe hinterlassen. Alle Protagonisten werden sich mit dem Auseinander setzen müssen, was sie bewirkt haben und dann gibt es noch diesen Brief, wo nur ein Satz zu lesen ist: "Finde alle meine Worte und gebe mir die Antwort, die Wahrheit, die ich nie gefunden habe."
    Wie bewegend oder Mainstream ich diese Story nun letztendlich gestallte, dürft ihr dann demnächst bewerten.

    Ein weiterer grund, warum ich meinen Blogg in meinen Gedanken ziehmlich in *vergessenheit* geraten ist könnte die meine persönliche Entdeckung von Oblivion gewesen sein. :D Ein herliches Spiel und da man mir zugetragen hat, dass es dazu auch noch weitere Spiele gibt, werde ich wohl noch etwas abgelenkt bleiben.

    Somit ein herzliches Gute Nacht

    Eure NovissimaNox

  • Danke für die Erkenntnis

    Ich finde es immer wieder faszinierend, dass wohl echt erstmal einiges an Zeit vergehen muss und eine Situation auftreten muss, die dem Gegenüber nicht passt, bis er einem ehrlich sagt, was er über einen denkt. Hier mit:

    Danke schön :D !

    Irgendwie hätte es mich bloß gefreut, dieses Wissen schon früher zu erhalten. Ich hätte mir keinen Kopf darum machen müssen, wie ich die Freundschaft noch weiter führen soll. Ich hätte niemand begreiflich machen müssen, warum es eben den Typ Mensch gibt, der immer in der Schublade "Freundschaft" bleibt. Verstanden wurde es eh nicht. :D Natürlich kann aus Freundschaft eine Beziehung entstehen, aber aus dieser einen und noch so ein paar anderen nun mal nicht.

    Ich würde nicht sagen ich bin ernsthaft verletzt, aber sauer bin ich definitiv. Darum mache ich mir jetzt einfach mal durch das Schreiben Luft. Auch wenn mir genau dies zum Vorwurf gemacht wird. Aber ja ich liebe es zu schreiben, ich liebe es auch mit Leuten zu schreiben, ist in meinem Augen nichts falsch daran. Tut mir ja leid wenn andere nicht so gerne schreiben, aber ich bin nicht andere, dass wäre mir zu wider!
    Ich sitze auch gerne zu Hause! Vor allem dann, wenn ich vorher arbeiten war und mich dann noch bis 3 Uhr mit meinen Mitbewohnern unterhalte.

    Ich sortiere Menschen auch gerne in Schubladen und mein Schrank ist riesig und hat viele davon. Manche voll und andere weniger voll. Ich setzte auch nur selten jemand aus einer Schublade um, denn ohne Gründe, wird man bei mir nicht einsortiert. Man könnte es sogar schaffen zu wechseln, nur nicht auf diese Art wie 90% es probieren. Damit sorgen sie einzig und allein für eine Umbenennung ihrer Schublade.

    So und nun möchte ich so einen Affen aus Fluch der Karibik haben, ich will auf ihn schießen!!! Oder erwürgen ! :D

  • Da bin ich meine Meise gerade los und schon hab ich den nächsten Vogel

    Guten Morgen Yee!

    Wäre es eine Spinne gewesen, die ich an jenem Morgen von dem ich euch erzählen möchte, in meinem Bett vorgefunden hätte, so wäre ich senkrecht, ohne verwenden irgendwelcher Hilfsmittel geradewegs an die Zimmerdecke gesprungen und hätte mich wie ein kleines Kätzchen dort oben festgekrallt. Keinen Augenblick lang hätte ich es im Nachinein gewagt meinem Körper wieder dem Boden entgegen zu bewegen.
    Es war keine Spinne, wie man eventuell feststellen kann. Ich hänge nämlich nicht an der Decke, sondern bewege mich frei im Aufrechtengang (zumindest 90 % der Zeit) auf diesem Planeten fort. Ich bin recht gelassen, wenn ich an jenen Morgen zurück denke und dieser zaubert mir immer mal wieder ein Lächeln auf die Lippen. Vorweg möchte ich erwähnen, ich rate jedem, der Angst vor Vögeln jeglicher Größe hat, stets sein Fenster nachts geschlossen zu halten, denn anstonsten bestünde die Möglichkeit, dass ihr einen kleinen oder eben weniger kleinen Vogel auf eurem Kopfkissen vorfindet.

    So also schlug ich an diesem Morgen meine Augen auf und erblickte nicht wie sonst gewohnt mein recht lehres Zimmer, sondern als erstes fiel mein Blick auf den kleinen, runden Federball, der etwas verschreckt aber dennnoch putzmunter im meinem Zimmer umherhüpfte/flatterte. Selbstverständlich verliebte ich mich sofort in das kleine, süße Ding und ich war von der einen zur nächsten Sekunde Mama geworden. Naja soweit dies möglich war. Den halben Tag verbrachte ich nun damit mir Gedanken darüber zu machen, !WIE! dieser kleine Ästling es in mein Zimmer geschaft hatte und stellte letzten Endes fest, dass mein Fenster die Nacht über gekippt gewesen war. Ein Rätsel bleibt mir die Erscheinung des Vogels trotzdem. Nach dieser Erkenntnis lud ich einen Kumpel zu mir ein und schwupp di wupp, war der kleine Vogel nicht mehr nur Halbweise sondern unter der Obhut von Addoptiveltern. Leider musste ich an diesem Abend noch arbeiten und ihr könnt euch gar nicht vorstellen, wie sehr man so einen kleinen Federballl vermissen kann. :D Jedenfalls gelang es uns dieses kleine, putzige Vieh putzmunter warm und trocken zu halten. Der Vogel schlief an dem Abend auch relativ gut durch, nur muss ich ehrlich zu geben, dass Gute-Morgen-Foto von mir am nächsten Tag, welches um halbsechs geschossen wurde ist nicht sehens Wert. Ein "Schiep" und Mami war wach. Nur eben für meine Bedürfnisse zu früh. Schließlich folgte der Besuch beim Tierarzt, denn immerhin war der kleine Vogel ein Wildtier. Ich ging mit dem Wissen, dass ich dort eine Meise adoptiert hatte und ich die Kleine wieder ins Freie entlassen sollte. Mit einer weggedrückten Träne entlies ich also die Meise wieder in meinen Garten und halte seitdem immer mal wieder Ausschau nach Yee in der Hoffnung, dass es ihr gut geht.

    Durch diesen Besuch des kleinen Geschöpfes bin ich auf die gloreiche Idee gekommen, mir nun etwas bekanntere Vögel zuzulegen und teile nun mein trautes Heim mit zwei total durchgeknallten Wellensittichen. Karibik klettert gerne auf Brillen und die beißwütige Tropica verbringt ihre Zeit mit Bruchlandungen im Trinkwassernapf. Beide zusammen halten mich wunderbar auf Trapp und ich bin froh, dass ich eine Meise hatte, denn sonst hätte ich jetzt keinen Vogel. :-P

  • Wenn die Häuser Gummistiefel tragen müssen

    Wenn die Häuser Gummistiefel tragen müssen,
    ich auf offener Straße im Bikini schwimm bewegungen nacharme,
    selbst der Regenschirm Wasser durchlässigwird
    und der erste Gedanke am morgen ist: "OH mein Gott wir sind abgesoffen"
    die innenstadt ein Staufiasko bildet und man a la Fuß drei mal schneller als mit dem geliebten Auto,
    der Gulli nicht mehr Wasser abfließen lässt, sondern slber zum Springbrunnen wird
    ich jedes Mal beim betreten des Kellers auf der arbeit
    eine halbe Gretsche auf diesen verdammten Fliesen hinlege

    dann ist in den letzten Tagen so viel Wasser vom Himmel gefallen,
    dass Celler Bewohner seine geliebte Aller nur noch verfluchen.

  • Ihr erinnert mich

    Ich konnte endlich wieder den Tag mit einem Lachen im Gesicht verbringen. Ich war endlich wieder etwas gefasster, konnte fester im Leben stehen und dann ist es ein Satz, ein Wort, einfach nur etwas, was ihr unbewusst getan habt und ich möchte mich wieder verkirechen. Möchte alleine sein, möchte nichts von dem mitbekommen, was um mich herum passiert, aber ich bekomme es leider doch mit. Ich erlebe alles und das alles, es verletzt.
    Ich kann versuchen meine Gefühle zu ignorieren, ich kann sie unterdrücken, ich kann so viel, aber wirklich können, kann ich es auch nicht. Es genügt ein Wind um die Glut in mir zu entfachen und ich verbrenn mich an den Flammen. Es genügt eine stürmische See und mein Deich bricht. Es reicht ein Echo in den Berge und die Lawine stürtzt über mich nieder. Es reicht ein Kieselstein und ich werde von Felsbrocken erschlagen. Es genügt ein Blick eurer Augen, der wissent und tröstent auf mir liegt und ich weiß sofort, dass es wieder weh tun wird.
    Ich er trinke, verbrenne und werde erschlagen, weil ihr mich nicht vergessen lasst, was mir weh tut. Ich erinnert mich und das finde ich unfair. Schließt endlich ab und lasst mich aus allem außen vor, denn ich möchte nichts mehr von euch wissen.
    Ich wünsche mir, dass keiner sich je wieder in mich verliebt, denn dann wiegt die Liebe, die ich empfinde nur noch schwerer in mir. Ich möchte keines eurer Worte mehr hören, denn ihr vergesst nur zu oft, dass ich wie ein winselnder Hund vor euch liege. Ich möchte weder tröstende Blicke noch stärkende Worte. Ich möchte keine Tränen oder ein geheucheltes Lachen. Ich verzichte gerne Auf eure Sorge und auf eure Bemühung, denn das Einzige, was ich mir gerade wünsche ist, dass ihr mich vergesst, damit ich ihn endlich vergessen kann.
    Mir ist egal, was euer Bauch euch sagt, welches 'Es wird schon wieder'- Gefühl ihr in der Beziehung spürt. Ich scheiß auf die Worte 'Er war es nicht Wert', denn wäre er es nicht Wert oder nie Wert gewesen, dann hätte ich ihn, so wie die Anderen vor ihm, leicht vergessen können. Ich suche nicht nach jemand neuem, weil ich dann mich nur nach welchen sehne, die ich nicht lieben darf. Ich gebe keinem der mich liebt eine Chance, weil ich keinen so verletzten will, wie er es bei mir tat.

    Die Geselschaft verlangt zu oft, dass ich lache und fröhlich bin, dass ich für einige Zeit vergessen hatte, wie es mir momentan wirklich geht. Ich hätte beinahe daran glauben können, nur beinahe,....

  • Der Fluss um die Ecke ist sehr interessant :D

    Hey meine Lieben. Mal wieder habe ich die Möglichkeit ein bissle etwas hier rein zu schreiben. Wieder wird es ein bissle Tratsch aus meinem Alltag sein. Der Zeit bekommt mich am häufigsten der Fluss in meiner Nähe zu Gesicht, denn das tolle ist,... er hält verdammt noch mal die klappe. Stellt nicht irgendwelche dummen fragen. Lässt keine dreisten Bemerkungen los. Beschwert sich nicht weil ich in der selben Art und Weise antworte, wie es in den Wald hinein gedrungen ist. Schlicht und einfach er akzeptiert meine Anwesenheit und ich die Seine.

    Die schlimmste erfindung war das tragebare Telephon alias Handy. Ich bin rund um die Uhr für jeden erreichbar. Das problem ist da weniger das rund um die Uhr als das für jeden. Es gibt einfach Leute mit denen ich wenn möglich die geringste Menge an Worte wechsel möchte und diese Menge beschränkt sich auf Limes gegen Null. So manches muss ich zwingend doch mit ihnen reden.
    Um sicher zu gehen, dass sich nicht wieder jemand angegriffen fühlt, ich meine niemanden aus meinem Freundschaftskreis.

    Neulichs ein Abend mit meinem TV ich nenne ihn Bernd. Bernd hat so einiges interessantes und weniger interessantes von sich gegeben und dann spuckte er tatsächlich das aus: "Ticket zum Mars ohne Wiederkehr" Wie genial, dachte ich bloß. Wenn ich eine noch so kleine Chance hätte so ein Ticket zu ergattern, würde ich diese ergreifen, denn das große Problem welches die Wissenschaftler sehen ist das Nicht wieder heim kehren. ACHTUNG! ACHTUNG! Ich melde mich freiwillig . :D Ich rede lieber mit den kleinen, weltbekannten, grünen Marsmännlein als mein Handy noch einmal bimmeln zu hören udn diese ein, zwei nr zu sehen.

  • Keine Ahnung, was ich glauben kann....

    So langsam aber sicher habe ich das Gefühl, dass alle nur mit mir spielen wollen. Nicht nur der eine sondern noch drei vier andere Personen spielen dieses Spielchen auf meine Kosten mit. Es gibt Sachen, die macht man einfach nicht, aber mir reicht es langsam Leute, ich spiele euer Spielchen nun mit und ich kann euch versichern, ich werde gewinnen und euch qualvoll mit euren eigenen Waffen zu grunde richten, denn alles, was ihr mir angetan habt werde ich nun als Waffe gegen euch verwenden. Ich werde wie ihr mit euch um die Wette Lügen, wobei besser Ausgedrückt, ich nutze euer Verschweigen von Tatsachen, wie ihr es so schön genannt habt, zu meinem Vorteil. Was ich verschweige.... wie ich an die Informationen gelangt bin die ich habe. Die Art und Weise war nicht fair, doch war alles was ihr gemahct habt fair?! Ich denke nicht. Meinet wegen dürft ihr mich dafür verurteilen, doch stören wird es mich nicht.

    Nur wo fange ich am besten an?! Bei euren Lügen oder der Wahrheit, die du mir verschwiegen hast mein all zu toller Kumpel. An alle nicht beteiligten. Ich habe die Person, die ich vom ganzen Herzen liebe verloren und nun, da ich ja wieder "zu haben bin". Kommt einer nach dem anderen und gesteht mir seine Gefühle. Ich meine dass ist ja schön und gut und ehrt mich in gewisser weise, aber oft gehen die Freundschaften gerade deswegen kaputt. Entweder erdrückt man mich mit seiner Sorge um mich oder der Kontakt bricht urplötzlich komplet ab. Prost Mahlzeit, Halleluja und ein großes DANKESCHÖN, solch ein verhalten hilft da nicht gerade viel und bringt die Beziehungen die ich zu euch pflege nicht gerade sehr viel weiter nach vorne, wenn wir nicht sogar noch einen Schritt zurück starten oder ein paar mehr. Verstehen tut auch keiner wirklich, dass sich meine Gefühle zu ihm nicht ändern werden. Betungen liegt auf nicht. Außnahmen bestätigen die Regel, aber zu 90% schaffen es die Männer der Schöppfung nicht ein nein zu akzeptieren. Dafür bekommt ihr einen Keks lasst es euch schmecken.

    Ich meine wäre es nur so, dass diese 90% kein nein akzeptieren, dann gäbe es ja genau genommen in theoretischer sicht keine Probleme; Sie würden halt weiter gegen eien Wand laufen ohne festzustellen, dass eine Wand vor ihren Köpfen vorhanden ist. Das Problem ergibt sich aus der Tatsache, dass die Herren der Schöpfung diese Wand erkennen und dann versuchen diese (bildlich gesprochen) zu erklimmen. Das heißt im Klartext:

    Wir haben eine Mauer mit der Breite von zwei Metern und einer Höhe von, ääähm, unmöglich diese ohne hilfe von Flügeln zu überqueren,

    In etwa neun Verrückte Männlein,

    Eine morsche Leiter,

    und zu guter letzt mich hinter dieser Mauer.

    Das Szenario, welches sich vor der Mauer abspielt lässt sich so beschreiben: Männer erkennen einfach nicht, wann sie verloren haben und halten an ihrem Weg fest. Solange bis einer auf die Idee kommt unfaire Mittel zu verwenden. Da bringe ich dann mal die Leiter ins spiel. Da sich die weiteren acht verarscht fühlen, wollen sie wie die Nummer neun auch diese Leiter benutzen. Sie bricht, geht kaputt und nun ja ich bekomme mit, dass die besagte Nummer Neun schummeln wollte. Ich bin stock sauer, denn keiner bekommt mich mit Falschheit.

    Was mich am meisten trifft, die Nummer neun hat das alles abgezogen, als ich noch eine minimale chance hatte, den zu bekommen den ich wollte. Ich habe mit Nummer neun nichts angefangen aber er hat die liebe meines Lebens glauben lassen, dass ich das wollte... und meine Liebe ist jetzt mit einem anderen Mädel zusammen.

    Es tut verdammt weh, dieses Wissen, aber es lässt mich stark werden, denn ich verwende den von euch erlittenen Schmerz als Schwert gegen euch um euch zu schlagen und euch die Klinge in die Brust zu rammen, wenn ich winselnt unter meinen Füßen liegt. Einem nahc den anderen. Ihr fühlt dann genau so, wie ich all die Monate fühlen musste und ich stehe da und alche so wie ihr gelacht habt. Ich frage euch einem nach den anderendann... Does it feel good? Does it feel good?!

  • Lang ist's her

    Hey meine Lieben Leser oder auch nicht Leser?!

    Einmal kurz privat. Da gerade mal alles drunter und drüber geht, wird von mri vorrübergehend wenig zu hören sein. Doch was nicht shclimmer werden kann, wird immer besser. Ich wünsche mir euch nicht zu enttäuschen :D Wer also weiterhin von mri etwas lesen möchte, muss wohl oder über sich etwas gedulden. So leid es mir auch tut. :( Ich hoffe nur ich verlier dadurch nicht zu viele von euch.

    Ich möchte kurz ein bischen Frust abladen udn dabei geistert mir eine Frage immer wieder durhc den Kopf. Was?!!! In Gottes Namen, machen die Leute aus unseren Behörden überhaupt den ganzen Tag?!!! Ich meine, wenn man bei denen nicht 24 Stunden, sieben Tage die Woche auf der Matte steht, passiert NICHTS. Dabei muss man beachten, Samstag und Sonntag, sind behörden grundsätzlich nicht zu erreichen. Spricht im ersten Moment eigentlich nichts gegen, vorrausgesetzt die restlichen Tage wären sinnvoll genutzt worden. Betonung liegt bei sinnvoll und genutzt.

    Des weiteren,... Mittwoch ist Ruhetag. Ich frage mich jedes Mal "Warum?!??!" O.o. Schließlich sind die Behörden Türen immer nur am Donnerstags auch Nachmittags frei zugänglich. Als jemand er Arbeitet oder die Schulbank drückt bedeutet es, einmal die Woche die Möglichkeit zu haben, mit jemandem sprechen zu können. Sieben Tage bzw sieben Nachmittage hat die Woche und genutzt werden kann eigentich nur 1/7, ziehmlcih meise Bilanz. Aber gut wir die kleinen Männlein und Fräulein nutzen nun unser Siebtel, einfach nru um feststellen zu dürfen, jedes Mal wenn ich bei den Behörden aufschlage rede ich mit eine anderen person. Nett ausgedrückt: Die Behörden verlangen von uns unsere Lebensgeschichte Woche um Woche erneut vorzutragen. Ja! Sie warten förmlich wie gespannt darauf, dass wir ihr Büro betreten und mit völliger (de-)motivierter Miene unseren Vortrag beginnen. *Kotz, würg* Nachdem also die Geschichtsstunde vorrüber gegangen ist, werden wir mit große Augen angegafft und uns wird Mitgeteil: " Ja, aber eigentlich sind wir ja gar nicht für Sie zuständig."
    Man nehme die Tatsache, dass sämtliche Ämter die es gibt an sämtlichen Punkten, sich in etlichen verschiedenen Himmelsrichtungen weit entferntester Orte in er Stadt befinden udn man vor nicht weniger einer halben Stunde quer durch die Stadt gepilgert ist, um gesagt zu bekommen, man müsse den halben Weg zurück pilgern und nach rechts abbiegen und weiter pilgern. Die Laune entgleitet zum Tiefpunkt, aber es wäre keine deutsche Behörde, wenn sie nicht doch etwas für einen Tun könnte. Mit dem freundlichsten, eintrainertestem Lächeln im Gesicht udn zuckersüße Stimme: "Den, den und den Bogen bitte ausfüllen. Danke. Sie werden innerhalb der nächsten zwei Wochen von uns hören." Die Gedanken schweifen ab, haben die letzten Worte noch aufgenommen und erinnern sich an Situationen, die vor nicht all zu langer Zeit ähnlich begonnen hatten. Die Bedeutung von zwei und Wochen scheint in den deutschen Ämtern anders defeniert. "Zwei" bestimmt einzig und allein einen Zeitraum, der sich durch eine minimale Dauer von zwei Wochen gegen unendlich einschrenken lässt. Also gar nicht. "Wochen" ist einfach nur ein Anhängsel, damit der Betroffene nicht fragen kann "Zwei was?!" und hört sich kürzer an als Monate.

    Natürlich hat die Behörde vorgesorgt. Man kann in der Theorie Termine machen. Ich frage mich nur mi Wem?! Ich habe für alles min. drei Bearbeiter, zu Wem sollte cih mich nun also durchwählen lassen. Somti sind wir beim nächsten Problem, das "Anrufen". Egal welche Nummer ich von den Vielen, die ich besitze kontaktiere, ich lande grudnsätzlich bei so einer hirnverbranten aufgenommen Computerstimme, die mir Anweisungen gibt Zahlen zu wählen oder zu warten. Habe ich mcih bei eins, zwei oder drei richtig entschieden und das "Licht ist angegangen", dann habe ich eventuell glück udn cih lande in einer Telephonzentrale, wo die Type am anderen Ende der Leitugn noch weniger Ahnung über meine Fragen hat, als ich selbst. Ich bekomme einen Termin zugeordnet, der sich selbst verständlich wann,... natürlich am Vormittag befindet.
    In meinen Gedanken, bedanke ich mcih eifnach nur bei dem Hören Geschöpf welches irgendwo hinter tausenden Sternen wartet, dafür, dass ich weiterhin die Ruhe bewahren kann und genügen Grips besitze, um im Stillen über die armen Amtsmänner und ihrem Beruf zu lachen.

    So wirr, dass jetzt alles auch gewesen sein mag, es hat gut getan. :D

    Liebe Grüße,

    NovissimaNox

    PS: Keiner soll sich persönlich angegriffen fühlen, ich weiß wie ansträngend, dass alles sein kann. *hust*

  • Deneva - Eine Welt in mir

    Vorwort:

    Beginn einer Geschichte, die ich regelmäßig fortführen werde. Bitte um Kritik Anregungen usw.

    Liebe Grüße NovissimaNox

    Prolog

    Es existieren verschiedene Welten, die sich mit einander verflechten und parallel verlaufende Existenzen aufweisen, die sich gegenseitig nicht wahrnehmen können. Zumindest nicht jeder kann diese anderen, ferneren Universen war nehmen. Jedoch ist es möglich in die Fremden Welten zu gelangen, man muss nur die Gabe besitzen den Weg erkennen zu können, der aus unserer heutigen Welt hinaus führt in eine andere uns unbekannte Welt. Wir als Menschen müssen lernen unsere Umgebung anders wahrzunehmen und lernen die Sachen so zu betrachten, dass sie für unseren Verstand nicht mehr greifbar sind und als unmöglich erscheinen, denn erst dann besteht die Chance, dass sich ein Tor für uns in eine unbekannt Welt öffnet, die in vielerlei Hinsicht sich von der unseren unterscheiden wird.
    In dem Hier und Jetzt haben Menschen ihre Vorstellungskraft zum Träumen verloren. Erwachsene haben einen Job, dem sie nach gehen, Kinder gehen zur Schule und viele Menschen leben aneinander vorbei. Unsere Tagesabläufe wurden in feste Strukturen eingebunden, wo Träume keinen Platz mehr haben.
    Während ich hier sitze und den Passanten dabei zu schaue, wie sie durch die Straßen von Termin zu Termin oder zur Arbeit hetzen und sich selber immer weiter eigene Schranken setze, löffele ich mir den Milchschaum meines Latte Macciato in meinen Mund, der mir langsam auf der Zunge zergeht. Der Milchschaum ist das Beste an einem Kaffee. Die Mischung von aufgeschäumter Milch und dem Kaffee, der etwas in den Milchschaum eingezogen ist, lässt mich immer ganz wohlig werden. Der sanfte Duft von Kaffee zieht mir in die Nase, sodass ich anfange mich zu entspannen und einfach den Augenblick für mich genieße. Es entsteht eine innere Ruhe, die nur etwas vom ewigem Stress des Lebens gestört wird, da schließlich nicht jeder sich einen Moment der Ruhe und Stille gönnt, um gewisse Momente nur für sich selbst zu haben. Das Leben ist heutzutage jedoch so, Man steht rund um die Uhr unter Strom.
    Zu meiner eigenen Person muss ich leider gestehen, dass ich sehr zurück gezogen lebe. Ich habe meine Freunde, die mir stets zur Seite stehen und auch die Sache mit der Schule läuft so, wie es laufen soll. Von der ganzen Geschichte mit Mode und Trend verstehe ich leider nichts und bin daher wohl eher ein untypisches Mädchen. Ich mache mir nun mal keine Gedanken darüber, wie was wohl wie wann am besten zusammen passt, sondern kleide mich mit den Klamotten, die gerade nicht in der Wäsche sind. Ich bin eine graue Maus, zumindest was das betrifft. Meine Familie erfüllt den in der heutigen Gesellschaft erwünschten Durchschnitt und ich bin damit voll und ganz zufrieden, wäre da nicht die Sache mit dem Träumen. Ihr müsst wissen, ich bin ein sehr fantasievoller Mensch und verbringe deshalb lieber meine Mathestunden damit, mich in eine Welt voller Wunder zu begeben, als dem Lehrer bei seiner Erklärung vom Logerythmus zuzuhören. Ich gehöre halt einfach zu den Außenseitern, werde zu keiner Party eingeladen und habe damit überhaupt kein Problem, denn ich habe mir meine eigene persönliche Welt geschaffen, die ich immer besuchen kann, wenn mir danach ist. Im großen und ganzen gehöre ich zu den Menschen, die einfach nicht auffallen wollen und damit zufrieden sind. Mein kleines Kaffee, genauso wie ich, welches ich vor gut zwei Jahren bei einem Spaziergang durch die Straßen von Dronau entdeckt habe. Ich wunder mich über mich selbst, dass ich es nicht schon früher gefunden hatte. Vielleicht bin ich doch nicht so komplett anders, wie ich es annehme. Seit dem Tag bin ich dort immer mal wieder aufgeschlagen, in den vier Wänden, wo träumen noch erlaubt ist. Inzwischen ist der Besuch in dem kleinem Kaffee für mich schon zur Regelmäßigkeit geworden und ich bin zwei mal die Woche hier.
    Die Außenfassade des Kaffees hält sich in einem beschen Braunton mit leichten, dunkleren Akzenten an den jeweiligen Ecken zum Nachbarhaus und der großen Fensterbank unter dem im Verhältnis riesigen Fenster nach draußen zur Straße. Die Fensterbank ist im Frühjahr und Sommer immer mit ganz vielen bunten Blumen voll gestellt. Dabei wirken diese aber nicht aneinander gedrängt, sondern es hat eher den Anschein, als wäre dies ein kleiner, wilder Vorgarten in einer Großstadt. Und so ist es auch. Heut zu Tage sind die meisten Orte nur noch grau und hektisch, aber mein kleines Kaffee ist der bunte Fleck im Bild. Darum liebe ich die warmen Tage im Jahr, dann duften die Blumen und Pflanzen auf der Fensterbank und mir kommt die Stadt nicht mehr so trist vor. Jedes Mal wenn ich mich dann runter beuge, um die Blüten und Blätter etwas genauer zu beobachten, frage ich mich, ob die Passanten auch den süßlichen Duft wahrnehmen, der von dem Nektar der Blüten ausgeht und einen Augenblick verharren, doch ich bin immer wieder zu dem Entschluss gekommen, dass sie dies wohl nicht tun werden. Es schickt sich eben nicht die Schönheit unserer Erde zu erkennen und sich daran zu erfreuen.
    Die Eingangstür ist in einem hellen Fliederfarbton gestrichen wurden und lädt förmlich dazu ein, sich in dass Kaffee hineinzubegeben, bildet aber gleichzeitig einen speziellen Akzent zu den braunen Farbtönen der restlichen Fassade, wobei die Farbvielfalt der Blumenblüten unterstützt wird und das Kaffe noch ein bisschen mehr auffallen lässt. Der erste Gedanke, der mir kam, als ich das Kaffee betrat war: „Chaos!“. Heute weiß ich, dass es kein Chaos ist, sondern die Besonderheit dieses Kaffees einen beruhigenden, gemütlichen Charme ausstrahlt. Die Tische sind hier alle Bunt zusammen gewürfelt. Man findet Alte, Neue, Abstrakte und den ganz normalen Küchentisch. Dazu wurden Stühle in sämtlichen Farben gestellt. Jeder normale Mensch von heute könnte sich hier nicht wohl fühlen, weil es hier kaum Regeln gibt. An diesem Ort fehlen einfach die festgelegten Rahmen und ich glaube deshalb finde ich diesen Ort so anziehend, er ist wie ich, er ist anders. Durchaus riecht es hier meist so wie in den anderen kleinen Städtischen Kaffees, aber oft lässt sich neben dem Kaffee und Kuchengeruch ein leicht exotischer Blütenduft wahrnehmen. Ich weiß nicht, ob ich mir den exotischen Beigeschmack in meiner Nase nur einbilde oder ob er wirklich da ist, doch ich weiß, dass er mir gefällt und die Mischung fast perfekt macht. Jetzt fehlt nur noch der Richtige Ort, an dem alles wahr werden kann, was man sich wünscht und den habe ich immer bei. Ich verbringe deswegen wohl viel Zeit hier, weil dies der Mittelpunkt ist, wo alles zusammen kommt. Das Wohlbefinden der eigenen Person, die Eindrücke der Sinne und die Erkenntnis der Lebenden Träume. Hier wird man glücklich, wenn man imstande ist sich Zeit zu nehmen und einfach mal in seine Gedanken und Träume abschweifen kann.
    Obwohl dieses Kaffee in einem solchen Durcheinander gestaltet ist, hat sich die Besitzerin Lucetta dazu entschlossen, es Recreo zu nennen. Recreo stamme ursprünglich aus dem Spanischem, hatte mir Lucetta einmal erzählt und bedeute so viel wie „Ruhe“. Als ich sie danach fragte, wie sie darauf gekommen sei, meinte sie bloß, ob ich denn nicht auch die Ruhe hier spüre, wenn ich von draußen rein kämme. Darauf hinverschwand sie wieder zu weiteren Gästen und ich muss sagen, Lucetta hatte recht gehabt. Das Recreo ist ein Ort der Ruhe für Personen wie mich, die in der heutigen Zeit aufgeschmissen sind und nicht viel mit einem vorbestimmten Weg anfangen können.
    Aus diesem Grund sitze ich auch heute wieder hier. Habe wie immer meinen Latte Macciato vor mir und beobachte die vorbei huschenden Menschen draußen. Die Meisten tragen Anzüge oder Kostüme, eben die Art von Kleidung, die für einen im Büro tätigen Mitarbeiter von Nöten ist und da die Mehrheit der Stadtbewohner einen Bürojob nachgehen, wiegt morgens ein schwarzgraues Menschenmeer durch die Straßen. Dabei haben die Männer im mittlerem Alter ständig nur ihr Handy am Ohr und diskutieren mit ihrem Gesprächspartner bestimmt über etwas Geschäftliches, was eine solche Wichtigkeit besitzt, dass man es nicht zehn Minuten später im Büro besprechen könnte. In der weiteren Hand, die ihnen während des Gesprächs noch zur Verfügung steht, schaffen sie es tatsächlichen ihren Aktenkoffer zusammen mit der jeweiligen Tageszeitung vom angebrochenem Tag und einem „Coffee to go“ zu balancieren. Ich finde dies ist eine beachtenswerte Leistung, die man nur schaffen kann, wenn man in etwa acht Finger mehr an jeder Hand hat oder einem gleich zwei neue Hände und arme gewachsen sind. Irgendetwas Gutes bringt schließlich jeder Beruf mit sich, ob die neu erworbenen Fähigkeit jedoch hilfreich im wirklichem Lebensalltag sind, lässt sich bezweifeln.
    Von den Kaffee, Zeitung balancierenden, grauen Robottern fällt Nicht ein einziger Blick auf das Recreo, obwohl es im Vergleich zu all den grauen Hochhäusern auffallen müsste. Ich denke, dass die Leute so etwas gar nicht mehr sehen können, weil sie Orte der Freude und Ruhe nicht mehr kennen. Es zählt heut zu Tage nur noch der Erfolg. Doch ich finde es ist schade. Man verpasst durch diesen Erfolgszwang das Leben überhaupt, denn jemand der nur ein Ziel im Kopf hat, wird Nichts ausprobieren oder sich einfach mal in ein kleines Kaffee setzen, um einmal zur Ruhe zur kommen. Es fehlt der Moment für sich selbst im Hier und Jetzt. Die Menschen vergessen sich selbst, weil es ja das Aus sein könnte im Job, wenn man nicht sofort springt, wenn der Chef ruft. Sobald jemand einen Vertrag unterschreibt, begibt er sich in eine Gefangenschaft und wir werden damit nicht aufhören, denn Kinder folgen ihren Eltern. Mit der Zeit wird jeder Erwachsen und folgt dem Mainstream, aber kaum einer versucht noch seinen Traum zu leben. Man nimmt das, was man bekommen kann. Sollen sie doch alle so werden, wie der Kerl der eben vorbei ging. Hektisch und verzweifelnd versuchen irgendwem zu gefallen nur nicht sich selbst. Doch genauso werde ich es nicht machen. Ich lebe meine Träume und lass sie mir nicht von unserer Gesellschaft kaputt machen. Sollen die Leute doch über mich lachen und die Augen verdrehen, im Gegensatz zu ihnen bin ich glücklich.
    Heute ist einer der verregneten Donnerstage, wie sie im Herbst immer in Dronau sind. Der Geruch von nasser Straße und nasser Kleidung hängt in der Luft und der Himmel ist genauso grau wie die Stadt selber, als ob sich die Natur versucht an den Menschen an zu passen. Überall sind Regenschirme, schwarze typische Regenschirme. Ab und zu ist auch mal ein bunter Regenschirm zu sehen, aber der gehört meistens einem kleinem Kind und nimmt die Form irgendwelcher Kleintiere an.
    Heute Morgen habe ich das Haus früher als sonst verlassen, da sich mir Donnerstags immer die Möglichkeit auf grund von Freistunden bietet, noch morgens vor der Schule einen Abstecher ins Recreo zu machen. Es ist neben der Feierabendkrise die schlimmste Phase in den Straßen der Stadt. Die Straßen sind teilweise so überfüllt, dass man mit dem Auto kaum eine Chanze hat vorwärts zu kommen, denn Fußgänger überqueren die Straßen unüberlegt und achten um diese Zeit nur mit einer gewissen Flüchtigkeit auf die Autos oder ob die Ampel wirklich grün ist. Der einzige für sie wichtige Gedanke ist der Pünklichkeit am Arbeitsplatz gewidmet. Autofahrer verbringen ihre stehende und bremsende Zeit ausschließlich mit fluchen und der entzückenden Reaktion auf die gesammte Situation durch das zeigen ihres Mittelfingers zu etlichen Passanten. Gewehrleistet wird nicht, ob man eine solche Geste überhaupt verdient hat, denn in diesen Augenblicken genügt die alleinige Exsistens als Mensch. Wie sagt man so schön zur falschen Zeit am falschen Ort.
    Arbeitstätige Mütter sind mit ihren kleinen Kindern auf dem Weg zur Kindertagesstätte oder irgendwelchen Bekannten, wie Großeltern, Tanten, Onkels oder gute Freunde, wo sie ihre Kinder abgeben können über den Vormittag hinweg an dem sie vermutlich arbeiten müssen, um ihren kleinen Lieblingen etwas Wohlstand bieten zu können. Nach dem sie ihre Kinder mehr oder weniger Sicher abgeliefert haben, werden sie wohl zu ihrem Arbeitsplatz hetzen müssen, um sich von ihrem Chef nicht schon wieder eine Abmahnung abzuhohlen, warum sie es denn nicht schaffen würden, auch nur einen Tag pünktlich auf der Arbeit zu erscheinen. Die Kleinen schreien wie am Spieß, während sie versuchen mit dem schnellen Gang ihrer Mütter schritt zu halten und die kleinen Beinchen eher verloren als sicher auf dem Boden der Straßen lang trippeln. Man sieht ihnen die Angst in die Augen geschrieben. Keiner der anderen Passanten nimmt im geringsten Rücksicht auf die kleinsten der Gesellschaft. Die Kinder werden angerempelt, weggestoßen und einfach blindlings übersehen, bis die Mutter ihr Kind endlich mal auf den Arm nimmt und nicht nur an dessen Hand zerrt, damit es schneller läuft.
    Heute Morgen musste ich wieder extrem aufpassen, als ich mich mit meinem Fahrrad durch die Menge schlängelte. Manchmal bekomme ich das Gefühl, ich wäre mit einem Haufen durchgeknallter Tiere in einen Käfig gesperrt wurden, denn genauso benehmen sich alle. Keiner denkt, Jeder macht nur sein eigenes Ding und vergisst dabei, dass er in einer Gesellschaft lebt, die eigentlich auf Gegenseitigkeit aufbauen sollte. Was soll euch dazu sagen: „Willkommen im einundzwanzigsten Jahrhundert!“.
    Nun sitze ich zum Glück schon seid gut einer halben Stunde im Recreo und muss mir alles nur noch durch die große Glasscheibe vom Fenster anschauen. Wobei ich mir sogar den Anblick gar nicht bieten muss, weil ich ein Mensch bin der noch träumen kann. Ich habe mir eine Welt voller fremder Wesen, Kulturen und Orten geschaffen, die ich euch gerne zeigen möchte. Damit ihr mir dahin folgen könnt, müsst ihr jedoch mich erst einmal verstehen lernen und erkennen, wie sich diese Welt mit dem hier und jetzt verbindet.

  • Fragen?

    Was ich mache, was ich lasse.
    Was ich verkrafte, so ne Sache,
    Ist es leben oder ist es sterben?
    Ist es gehen oder ist es ein Werden?
    Ist es reden, ist es schweigen?
    Ist es die Gegenwart zu vermeiden?

    Träumen mit Tränen, Trauer, Ruh,
    schau ich von oben euch einfach zu?
    Möchte fliegen, möchte fallen,
    möchte mit dem Winde Echo hallen.
    Möchte springen, möchte landen
    möchte ewig Herz verbannen.

    Niemals essen, niemals trinken,
    einfach bloß im Schmerz versinken.
    Kann nicht sitzen, kann nicht laufen,
    kann das Alles hier kaum glauben.

    Spüre Frieden, spüre Krieg,
    in mir drin Kampf ohne Sieg.
    Verstand und Herz und die Seele,
    angst, dass ich dich nun verfehle.

    Warte, bitte! Traurig, stumm.
    Tag und Nacht die Zeit ist um.
    Darf nicht lachen, darf nicht weinen,
    Masken, die darf ich euch bloß zeigen.

    Nichts ist wirklich, nichts real,
    nichts war wichtig, ich war egal.
    Nichts die Wahrheit, warst nie ehrlich,
    dieses Leben mit dir, ach wie herrlich.

    Bitt' dich nicht mehr um Verzeihung,
    ist geschehn nun, mei, was seis drumm.
    Diese Worte? Sind es deine?
    Sind es seine, sind es meine?
    Sind es ihre, sind sie Zierde?

    Rosenknospe aus Papier,
    Plastik einzig nur als Stiel?
    Damit dein Gewissen selig wird,
    damit es mir die Lunge schnürt?
    Welche Idee, welch Gedanke,
    war es, dem ich es verdanke,
    dass du tatest, was tu tust?

    Wenn ich renne, wenn ich laufe,
    wenn ich einmal bloß nach hinten schaue,
    deine Fratze, dein Gesicht,
    böse, zornig, Hass wird mein Blick.

    Hände ballen, Hände fallen,
    Muskeln spannen, bin gefangen,
    will dich leiden lassen wie du mich,
    nur so ein Mensch wie du, das bin nimmer ich.

    So ne Sache, so ein Ding,
    bist immer noch ein dummes Kind,
    was den Sand nimmt um zu werfen,
    aber weint wenns selbst bekommt solche Schmerzen.

    Wenn ein Mensch hasst, wenn ein Mensch liebt?
    wenn ein Mensch für einen anderen Menschen alles gibt?
    Ist es dann lieben, ist es dann hassen?
    Ist es alle Gefühle zu einem zusammen zu fassen?

    Fällt er tief steht er auf,
    nimmt den Schmerz des anderen auch in kauf.
    Lässt sich schlagen lässt sich belügen
    lässt einfach alles mit sich geschehen.
    Und am ende wird nur ein Wort,
    das Wort Verzeihugn stehen.

    Darf nicht Trauern, darf nicht Mauern,
    darf alles mit nich mal der kleinsten Träne von mir bedauern.
    Soll es begreifen, sollte nicht streiten,
    Soll der Zeit die Chanze geben, die Lösung mir zu zeigen.

    Muss vergeben, muss vergessen,
    doch mein herz will sich an dir für ewig rächen.
    Bin gezwungen jetzt zu shclucken
    mich hinter tausend meiner mauern tief zu ducken
    damit ich nicht zerbreche, nich vergehe
    damit ich lächelnd aufrecht in eurem leben stehe.

  • Oh mein Gott es ist Rot!! O.o

    Oh mein Gott es ist Rot

    Dieser Post ist dafür gedacht, einige der Vorurteile gegenüber rothaarigen aufzuheben oder zumindest zu beschwichtigen, weil es ist immer köstlich amüsant die Reaktionen mancher Menschen auf rothaarige mitzuerleben. Da ich selber von solchen Reaktionen betroffen bin und mich gerade wieder ein paar Vorurteile eingeholt haben, dachte ich mir einfach, alles einmal richtig zu stellen. ;-)
    Da die Bevölkerung uns seit dem Mittelalter, wenn nicht sogar noch länger, der Hexerei bezichtigt und sich dieser Gedanken anscheint bei manchen Grüppchen immer noch nicht gelegt hat, fange ich mit diesem falschen Bild von uns Rotschöpfen an.
    Wir sind keine Hexen und haben somit keine Ahnung, wie wir durch das Zusammenmischen irgendwelcher Körperteile von Kleingentieren eine Tinktur zum töten anfertigen können, noch haben wir Erkenntnis über irgendwelcher gemurmelten Formeln gewonnen, um einen von euch zu verfluchen. Eventuell sollte ich mir dieses Wissen aber aneignen, es würde so einige Situationen zu meinem Vorteil auf schnellem Wege lösen.
    Einfach ausgedrückt, wäre in den Märchen und Sagen damals die Hexen ohne Warzen und blond gewesen, wäre über die Hälfte der Bevölkerung damals verbrannt wurden, demnach ist die Behauptung wir könnten zaubern irgendwo hinfällig.
    Ein Vorurteil entstanden in nicht all zu entfernter Vergangenheit durch einer amerikanischen Fernsehserie namens „South Park“, ist auch eher dem Kopf eines schlechtgelauntem Comiczeichners entstanden, der von einer rothaarigen Dame verlassen wurde, als dass es der Wahrheit entsprechen könnte. Die Tatsache, dass wir den Menschen die Seelen aussaugen kommt im entferntesten NICHT hin und wir haben auch nicht den blassesten Schimmer wie in Gottes Namen wir dies anstellen sollten. Solch ein Talent zu besitzen würde so einige Vorteile mit sich bringen, dass gebe ich zu.
    Das Dritte, Warum glaubt wirklich JEDER, dass man mit dem Sams oder Pumukel verwand ist, wenn einem von Natur aus eine rote Haarpracht aus dem Kopf wuchert?!! Außerdem warum geht jeder dritte davon aus, dass unsere Sommersprossen Wünsche erfüllen?!! Glaubt ihr denn ernsthaft wir hätten noch Sommersprossen, wenn diese Wünsche erfüllen würden?
    Das neuste, welches mir zu Ohren gekommen ist, Wir werden zu Vampiren, wenn wir sterben. Da ich weder gestorben, noch auferstanden bin, kann ich dieses Vorurteil nicht wirklich widerlegen. Doch denke ich das unsere bleiche Haut und die Tatsache, dass wir schnell Sonnenbrand kriegen kein Argumente dafür sind. Wir glitzern nicht in der Sonne und anfangen zu brennen tun wir auch nicht. Uns fehlen einfach ein paar bestimmte Hautpigmente und somit ist auch dieses Phänomen an der Biologie zu begründen.
    Wir sollen keine Schmerzen empfinden? Na bitte gibt einer rothaarigen Person eine Ohrfeige, ich wette, sie schlägt zurück. Ehrlich mal, wie bitte ist den die Gesellschaft darauf gekommen. Es tut weh wenn man hinfällt und auch wir würden am liebsten schreien, wenn der Zahnarzt in unseren Zähnen rumbohrt. Wir empfinden zwar etwas weniger Schmerzen, aber schmerzhaft bleibt es trotzdem.
    Feuer soll unser bester Freund sein, wir sind die wahren Feuerteufel. Natürlich mögen wir die Wärme und das Licht dieser Energie genauso sehr wie der Rest von euch, aber bis heute habe ich noch keinen meiner 'Mithexern' feuerspeien sehen, noch dass irgendeiner von uns aus dem Nichts ein Feuersturm hervorrufen kann. Wer so etwas sieht bitte Foto machen und nach den Kontaktdaten fragen, ich möchte es lernen.
    Falls jemand noch ein Vorurteil zu uns Rotschöpfen kennt, postet es unter den Beitrag. Es würde mich riesig freuen noch mehr über mich zu erfahren. :D

  • Das Danach

    Vor ein paar Tage wurde ich von jemandem gefragt, wie ich mir 'Das Danach' vorstelle, wie ich glaube es nach dem Sterben weiter geht. Ich habe mir meine Gedanken dazu gemacht, meine Antwort, die ich zu dem Zeitpunkt gegeben habe, überdacht, verfeinert, mir als meine Vorstellung von 'dem Danach' bewusster gemacht. Welchen Gedanken ich hege, wenn ich mir überlege, dass ich diesen Text euch hier zum lese darlege, weiß ich selber nicht wirklich, ich vermute jedoch, dass es einfach nur zum mitteilen ist. Es geht mir nicht darum, ob meine Theorie bestätigt oder angenommen wird. Ich meine, hat nicht jeder von uns seine eigene Vorstellung dies bezüglich? Ich nutze diesen Blog schließlich um meinen Gedanken, Texten, Gefühlen und alles Anderem einen Platz zu geben, wo sie nicht egal sind oder über sehen werden, wo alles, was mich beschäftigt irgendwo einen Sinn bekommt beziehungsweise bekommen kann. Darum möchte ich euch auch meine Idee zu 'dem Danach' zeigen.
    Sterbe ich irgendwann einmal, so erwarte ich auf der Anderen Seite kein rosa Schlösschen, welches voller Prinzen oder Fröschen die zu Prinzen werden vollgestopft ist. Ich möchte dort auch kein Paradies vorfinden oder eher gesagt erwarte ich nicht eines anzutreffen. Lediglich hoffe ich darauf ein Jeden aus meinem Leben dort noch einmal anzutreffen. Freund, Feind, Familie, Liebe, Nachbar und die Dame aus der Bäckerei von gegenüber, einfach alle.
    Für mich ist das Leben, welches wir hier führen nur eine Art Prüfung. Wir sollen hier lernen einander zu lieben, zu respektieren und zu akzeptieren, jeden Menschen in die Gemeinschaft aufzunehmen und wir sollen lernen zusammen zu einen Weg zu gehen. Wir sollen hier Mensch werden und Mensch sein und sollen leiden und Glück empfinden. Es ist eine Prüfung, der wir uns unterziehen, um unseren Geist, unsere Seele zu Formen, damit dieser/diese wachsen kann und an Größe und Erkenntnis hinzugewinnen kann. Am Ende stirbt einzig und allein unser Körper unsere Hülle aus Wasser und Kohlenstoff, denn ich glaube nicht, dass unser Denken von heute auf morgen sterben kann.
    Wir tragen letzten Endes nur noch ein Kleid, nämliche uns selbst mit all unseren Narben und glücklichen Augenblicken aus diesem Leben. Irgendwo öffnet sich dann ein Weg, der uns weiter führt in den Nächsten Abschnitt unserer Existenz. Jeder einzelne bekommt seinen eigenen persönlichen Weg um all das, was er gelernt hat, erfahren hat in diesem Leben, zu verstehen und zu begreifen, zu verarbeiten und umzusetzen. Endet dieser Weg, gelangen wir wieder in der Gemeinschaft an, in der gleichen Welt, mit den selben Menschen und doch wird diese total anders sein, weil jeder seine Fehler begreifen konnte und erkennen konnte beziehungsweise durfte, wie wir wirklich glücklich werden können.
    Alle stehen dann vor einander liegen sich in den Armen verzeihen und entschuldigen, es gibt kein Leiden mehr, keine Ungerechtigkeit, sondern einfach nur Verständnis und liebe. Es wird eine Liebe sein, die die Menschen zu ihren Gegenüber pflegen, dass sie in den Worten, die uns gegeben sind, nicht begreifbar gemacht werden kann.

  • Spiegelwelt

    Ich suche dich,
    ich suche deine Hand
    such etwas,
    was ich von dir finden
    und erreichen kann.

    Siehst du mich
    oder bist du blind,
    siehst du irgendetwas
    von dem Menschen
    der ich bin?

    Irre ich umher in diesem Haus,
    welches sich doch Leben nennt.
    Sehe ich Fenster und blicke ich hinaus,
    sehe ich nur mein Spiegelbild.
    Bin ich alleine hier in dieser Spiegelwelt?

    Wie oft soll ich von mir sehen und erfahren,
    bis ich euch ein einziges mal erreichen kann.
    Schließe ich mich selber ein,
    ich weiß es nicht.
    Oder habt ihr mich ein geschlossen,
    damit ich nicht vorhanden bin.

    Im ersten Spiegel steht ein Lachen,
    Im Zweiten Kniet ein Kleines Kind,
    Im dritten Spiegel kann ich tanzen
    und im vierten Weiß ich nicht mal,
    ob wirklich ich das Bin.
    Mein fünfter Spiegel zeigt die Unschuld
    und im Sechsten hänge ich am Galgen.
    Mein siebter Spiegel bin ich alleine
    und im achten werde ich von dir an der Hand gehalten.
    Der neunte Spiegel zeigt die Freiheit
    mit der offenen Tür
    und im Neunten ist sie gut verschlossen
    und steht als Warnung groß vor mir.
    Der sehnte Spiegel ist zerbrochen
    und sehen kann ich darin nicht.
    Der elfte Spiegel ist erhalten
    und tränen laufen hinab mein Gesicht.

    Der zwölfte ist der letzte Spiegel
    klein und winzig kaum zu erkennen.
    Darin sehe ich den Teil von mir,
    der noch leben und atmen kann,
    der nicht zerbrochen,
    nicht abgespalten von mir ist,
    ein kleiner Teil,
    der noch nicht von euch erkannt,
    ein kleiner Teil,
    der noch nicht voller schmerzen ist.

  • Ab wann, bis wo und wie weit?

    Wenn ich hier sitze und über die letzten fünf Wochen nachdenke, versteh ich nicht, was genau ich daran noch mit einem Lächeln bedenken sollte. Gehe ich noch weiter zurück, schwindet mein Lachen, denn auch diese Zeit davor, waren immer nur von Lügen geprägt. Meine gesamte Existenz war nie Wirklichkeit, weil Menschen gespielt haben. Mit mir gespielt haben, ohne mich zu fragen, ob ich dieses Spiel überhaupt mitspielen wollte. Ich wurde hineingezogen in etwas, aus dem Ich gebrochener hervor gehe, als ich je aus irgendetwas gebrochen hervorgegangen war. Ich durchschaute euer Spiel, sprach euch darauf an, kannte die Lösung, auf die wir uns zu bewegten, schon geraume Zeiten bevor ihr dazu gestanden habt und kann einfach nicht verstehen, wieso man diese Lügen weiterspinnt, wenn die Person, die man belügt, die Wahrheit bereits kennt.
    Die Erklärung, die mir gegeben wurde auf die Frage 'Warum?', stellt sich in meinen Augen auch nur als Lüge heraus. Ich meine, man kann doch nicht behaupten, man habe mich über Wochen hinweg angelogen, betrogen und mit mir gespielt, weil man Angst vor meiner Reaktion auf die Wahrheit hatte. Ich versteh nicht, welche Reaktion man von mir erwartet hat, wenn man mir sagt, dass alles nur vorgespielt war und das vom ersten Tag an. Sollte ich lachen und mich freuen, wenn ich höre, dass Nichts wahr gewesen sein sollte? Kein Wort, keines der Gefühle, Kein einziger Tag? Sollte ich alles einfacher hinnehmen wegen einer geheuchelten Begründung von angeblicher Sorge? Sollte ich dass alles irgendwie stärkend entgegennehmen, obwohl ich euch immer versucht habe begreifbar zu machen, dass selbst die schlimmste Wahrheit tausendmal besser ist als die kleinste Lüge? Soll ich jetzt vergeben und sagen, ihr wolltet nur das Beste, ihr habt keine Schuld an der Tatsache, dass es mir verdammt viele Schmerzen bereitet, dass es mich so sehr verletzt? Soll ich das alles zur Seite schieben und auf den Stapel unwichtig in meiner Seele, in meinem Herzen packen, damit wir noch irgendwie zusammen unseren Weg teilen können?
    Die ehrlichste Antwort auf diese Fragen ist einfach nur, dass ich es nicht weiß. Meine Liebe stirbt nicht einfach. Sie wurde nur verletzt durch die Lügerei. Ich blicke durch einen Schleier zu euch hinauf und ihr seht mich nicht. Ihr seht ein Lachen, eine Person, die vieles auf die leichte Schulter nimmt, aber das wirkliche Chaos, welches ihr angerichtet habt, bleibt euch verborgen. Ich liebe nicht eure Lügen, ich hasse sie sogar, sie entfachen unglaubliche Wut in mir und unglaubliche Schmerzen, die mich zerreißen, aber ich liebe euch trotzdem immer noch so unglaublich sehr, obwohl ihr mich vom Anfang an angelogen habt. Ich verstehe nicht, warum ich nicht an Wut und Hass erblinde euch gegenüber. Ich versteh nicht, warum ich mich immer noch zu euch hingezogen fühle, aber vielleicht beweist eben gerade diese Reaktion, die ich aufweise, dass ich wirklich stärker bin, als ich es selbst von mir glaube.
    Ist Menschen trotz unbeschreiblicher Schmerzen zu lieben, der Beweis von Charakterlicher stärke? Ist das immer wieder Aufstehen aus schwierigen Situation der Beweis? Und wie weit darf ein Mensch eine Andere Person belügen und betrügen mit der Begründung von Sorge?

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