szmmctag

  • Ihr erinnert mich

    Ich konnte endlich wieder den Tag mit einem Lachen im Gesicht verbringen. Ich war endlich wieder etwas gefasster, konnte fester im Leben stehen und dann ist es ein Satz, ein Wort, einfach nur etwas, was ihr unbewusst getan habt und ich möchte mich wieder verkirechen. Möchte alleine sein, möchte nichts von dem mitbekommen, was um mich herum passiert, aber ich bekomme es leider doch mit. Ich erlebe alles und das alles, es verletzt.
    Ich kann versuchen meine Gefühle zu ignorieren, ich kann sie unterdrücken, ich kann so viel, aber wirklich können, kann ich es auch nicht. Es genügt ein Wind um die Glut in mir zu entfachen und ich verbrenn mich an den Flammen. Es genügt eine stürmische See und mein Deich bricht. Es reicht ein Echo in den Berge und die Lawine stürtzt über mich nieder. Es reicht ein Kieselstein und ich werde von Felsbrocken erschlagen. Es genügt ein Blick eurer Augen, der wissent und tröstent auf mir liegt und ich weiß sofort, dass es wieder weh tun wird.
    Ich er trinke, verbrenne und werde erschlagen, weil ihr mich nicht vergessen lasst, was mir weh tut. Ich erinnert mich und das finde ich unfair. Schließt endlich ab und lasst mich aus allem außen vor, denn ich möchte nichts mehr von euch wissen.
    Ich wünsche mir, dass keiner sich je wieder in mich verliebt, denn dann wiegt die Liebe, die ich empfinde nur noch schwerer in mir. Ich möchte keines eurer Worte mehr hören, denn ihr vergesst nur zu oft, dass ich wie ein winselnder Hund vor euch liege. Ich möchte weder tröstende Blicke noch stärkende Worte. Ich möchte keine Tränen oder ein geheucheltes Lachen. Ich verzichte gerne Auf eure Sorge und auf eure Bemühung, denn das Einzige, was ich mir gerade wünsche ist, dass ihr mich vergesst, damit ich ihn endlich vergessen kann.
    Mir ist egal, was euer Bauch euch sagt, welches 'Es wird schon wieder'- Gefühl ihr in der Beziehung spürt. Ich scheiß auf die Worte 'Er war es nicht Wert', denn wäre er es nicht Wert oder nie Wert gewesen, dann hätte ich ihn, so wie die Anderen vor ihm, leicht vergessen können. Ich suche nicht nach jemand neuem, weil ich dann mich nur nach welchen sehne, die ich nicht lieben darf. Ich gebe keinem der mich liebt eine Chance, weil ich keinen so verletzten will, wie er es bei mir tat.

    Die Geselschaft verlangt zu oft, dass ich lache und fröhlich bin, dass ich für einige Zeit vergessen hatte, wie es mir momentan wirklich geht. Ich hätte beinahe daran glauben können, nur beinahe,....

  • Der Fluss um die Ecke ist sehr interessant :D

    Hey meine Lieben. Mal wieder habe ich die Möglichkeit ein bissle etwas hier rein zu schreiben. Wieder wird es ein bissle Tratsch aus meinem Alltag sein. Der Zeit bekommt mich am häufigsten der Fluss in meiner Nähe zu Gesicht, denn das tolle ist,... er hält verdammt noch mal die klappe. Stellt nicht irgendwelche dummen fragen. Lässt keine dreisten Bemerkungen los. Beschwert sich nicht weil ich in der selben Art und Weise antworte, wie es in den Wald hinein gedrungen ist. Schlicht und einfach er akzeptiert meine Anwesenheit und ich die Seine.

    Die schlimmste erfindung war das tragebare Telephon alias Handy. Ich bin rund um die Uhr für jeden erreichbar. Das problem ist da weniger das rund um die Uhr als das für jeden. Es gibt einfach Leute mit denen ich wenn möglich die geringste Menge an Worte wechsel möchte und diese Menge beschränkt sich auf Limes gegen Null. So manches muss ich zwingend doch mit ihnen reden.
    Um sicher zu gehen, dass sich nicht wieder jemand angegriffen fühlt, ich meine niemanden aus meinem Freundschaftskreis.

    Neulichs ein Abend mit meinem TV ich nenne ihn Bernd. Bernd hat so einiges interessantes und weniger interessantes von sich gegeben und dann spuckte er tatsächlich das aus: "Ticket zum Mars ohne Wiederkehr" Wie genial, dachte ich bloß. Wenn ich eine noch so kleine Chance hätte so ein Ticket zu ergattern, würde ich diese ergreifen, denn das große Problem welches die Wissenschaftler sehen ist das Nicht wieder heim kehren. ACHTUNG! ACHTUNG! Ich melde mich freiwillig . :D Ich rede lieber mit den kleinen, weltbekannten, grünen Marsmännlein als mein Handy noch einmal bimmeln zu hören udn diese ein, zwei nr zu sehen.

  • Keine Ahnung, was ich glauben kann....

    So langsam aber sicher habe ich das Gefühl, dass alle nur mit mir spielen wollen. Nicht nur der eine sondern noch drei vier andere Personen spielen dieses Spielchen auf meine Kosten mit. Es gibt Sachen, die macht man einfach nicht, aber mir reicht es langsam Leute, ich spiele euer Spielchen nun mit und ich kann euch versichern, ich werde gewinnen und euch qualvoll mit euren eigenen Waffen zu grunde richten, denn alles, was ihr mir angetan habt werde ich nun als Waffe gegen euch verwenden. Ich werde wie ihr mit euch um die Wette Lügen, wobei besser Ausgedrückt, ich nutze euer Verschweigen von Tatsachen, wie ihr es so schön genannt habt, zu meinem Vorteil. Was ich verschweige.... wie ich an die Informationen gelangt bin die ich habe. Die Art und Weise war nicht fair, doch war alles was ihr gemahct habt fair?! Ich denke nicht. Meinet wegen dürft ihr mich dafür verurteilen, doch stören wird es mich nicht.

    Nur wo fange ich am besten an?! Bei euren Lügen oder der Wahrheit, die du mir verschwiegen hast mein all zu toller Kumpel. An alle nicht beteiligten. Ich habe die Person, die ich vom ganzen Herzen liebe verloren und nun, da ich ja wieder "zu haben bin". Kommt einer nach dem anderen und gesteht mir seine Gefühle. Ich meine dass ist ja schön und gut und ehrt mich in gewisser weise, aber oft gehen die Freundschaften gerade deswegen kaputt. Entweder erdrückt man mich mit seiner Sorge um mich oder der Kontakt bricht urplötzlich komplet ab. Prost Mahlzeit, Halleluja und ein großes DANKESCHÖN, solch ein verhalten hilft da nicht gerade viel und bringt die Beziehungen die ich zu euch pflege nicht gerade sehr viel weiter nach vorne, wenn wir nicht sogar noch einen Schritt zurück starten oder ein paar mehr. Verstehen tut auch keiner wirklich, dass sich meine Gefühle zu ihm nicht ändern werden. Betungen liegt auf nicht. Außnahmen bestätigen die Regel, aber zu 90% schaffen es die Männer der Schöppfung nicht ein nein zu akzeptieren. Dafür bekommt ihr einen Keks lasst es euch schmecken.

    Ich meine wäre es nur so, dass diese 90% kein nein akzeptieren, dann gäbe es ja genau genommen in theoretischer sicht keine Probleme; Sie würden halt weiter gegen eien Wand laufen ohne festzustellen, dass eine Wand vor ihren Köpfen vorhanden ist. Das Problem ergibt sich aus der Tatsache, dass die Herren der Schöpfung diese Wand erkennen und dann versuchen diese (bildlich gesprochen) zu erklimmen. Das heißt im Klartext:

    Wir haben eine Mauer mit der Breite von zwei Metern und einer Höhe von, ääähm, unmöglich diese ohne hilfe von Flügeln zu überqueren,

    In etwa neun Verrückte Männlein,

    Eine morsche Leiter,

    und zu guter letzt mich hinter dieser Mauer.

    Das Szenario, welches sich vor der Mauer abspielt lässt sich so beschreiben: Männer erkennen einfach nicht, wann sie verloren haben und halten an ihrem Weg fest. Solange bis einer auf die Idee kommt unfaire Mittel zu verwenden. Da bringe ich dann mal die Leiter ins spiel. Da sich die weiteren acht verarscht fühlen, wollen sie wie die Nummer neun auch diese Leiter benutzen. Sie bricht, geht kaputt und nun ja ich bekomme mit, dass die besagte Nummer Neun schummeln wollte. Ich bin stock sauer, denn keiner bekommt mich mit Falschheit.

    Was mich am meisten trifft, die Nummer neun hat das alles abgezogen, als ich noch eine minimale chance hatte, den zu bekommen den ich wollte. Ich habe mit Nummer neun nichts angefangen aber er hat die liebe meines Lebens glauben lassen, dass ich das wollte... und meine Liebe ist jetzt mit einem anderen Mädel zusammen.

    Es tut verdammt weh, dieses Wissen, aber es lässt mich stark werden, denn ich verwende den von euch erlittenen Schmerz als Schwert gegen euch um euch zu schlagen und euch die Klinge in die Brust zu rammen, wenn ich winselnt unter meinen Füßen liegt. Einem nahc den anderen. Ihr fühlt dann genau so, wie ich all die Monate fühlen musste und ich stehe da und alche so wie ihr gelacht habt. Ich frage euch einem nach den anderendann... Does it feel good? Does it feel good?!

  • Lang ist's her

    Hey meine Lieben Leser oder auch nicht Leser?!

    Einmal kurz privat. Da gerade mal alles drunter und drüber geht, wird von mri vorrübergehend wenig zu hören sein. Doch was nicht shclimmer werden kann, wird immer besser. Ich wünsche mir euch nicht zu enttäuschen :D Wer also weiterhin von mri etwas lesen möchte, muss wohl oder über sich etwas gedulden. So leid es mir auch tut. :( Ich hoffe nur ich verlier dadurch nicht zu viele von euch.

    Ich möchte kurz ein bischen Frust abladen udn dabei geistert mir eine Frage immer wieder durhc den Kopf. Was?!!! In Gottes Namen, machen die Leute aus unseren Behörden überhaupt den ganzen Tag?!!! Ich meine, wenn man bei denen nicht 24 Stunden, sieben Tage die Woche auf der Matte steht, passiert NICHTS. Dabei muss man beachten, Samstag und Sonntag, sind behörden grundsätzlich nicht zu erreichen. Spricht im ersten Moment eigentlich nichts gegen, vorrausgesetzt die restlichen Tage wären sinnvoll genutzt worden. Betonung liegt bei sinnvoll und genutzt.

    Des weiteren,... Mittwoch ist Ruhetag. Ich frage mich jedes Mal "Warum?!??!" O.o. Schließlich sind die Behörden Türen immer nur am Donnerstags auch Nachmittags frei zugänglich. Als jemand er Arbeitet oder die Schulbank drückt bedeutet es, einmal die Woche die Möglichkeit zu haben, mit jemandem sprechen zu können. Sieben Tage bzw sieben Nachmittage hat die Woche und genutzt werden kann eigentich nur 1/7, ziehmlcih meise Bilanz. Aber gut wir die kleinen Männlein und Fräulein nutzen nun unser Siebtel, einfach nru um feststellen zu dürfen, jedes Mal wenn ich bei den Behörden aufschlage rede ich mit eine anderen person. Nett ausgedrückt: Die Behörden verlangen von uns unsere Lebensgeschichte Woche um Woche erneut vorzutragen. Ja! Sie warten förmlich wie gespannt darauf, dass wir ihr Büro betreten und mit völliger (de-)motivierter Miene unseren Vortrag beginnen. *Kotz, würg* Nachdem also die Geschichtsstunde vorrüber gegangen ist, werden wir mit große Augen angegafft und uns wird Mitgeteil: " Ja, aber eigentlich sind wir ja gar nicht für Sie zuständig."
    Man nehme die Tatsache, dass sämtliche Ämter die es gibt an sämtlichen Punkten, sich in etlichen verschiedenen Himmelsrichtungen weit entferntester Orte in er Stadt befinden udn man vor nicht weniger einer halben Stunde quer durch die Stadt gepilgert ist, um gesagt zu bekommen, man müsse den halben Weg zurück pilgern und nach rechts abbiegen und weiter pilgern. Die Laune entgleitet zum Tiefpunkt, aber es wäre keine deutsche Behörde, wenn sie nicht doch etwas für einen Tun könnte. Mit dem freundlichsten, eintrainertestem Lächeln im Gesicht udn zuckersüße Stimme: "Den, den und den Bogen bitte ausfüllen. Danke. Sie werden innerhalb der nächsten zwei Wochen von uns hören." Die Gedanken schweifen ab, haben die letzten Worte noch aufgenommen und erinnern sich an Situationen, die vor nicht all zu langer Zeit ähnlich begonnen hatten. Die Bedeutung von zwei und Wochen scheint in den deutschen Ämtern anders defeniert. "Zwei" bestimmt einzig und allein einen Zeitraum, der sich durch eine minimale Dauer von zwei Wochen gegen unendlich einschrenken lässt. Also gar nicht. "Wochen" ist einfach nur ein Anhängsel, damit der Betroffene nicht fragen kann "Zwei was?!" und hört sich kürzer an als Monate.

    Natürlich hat die Behörde vorgesorgt. Man kann in der Theorie Termine machen. Ich frage mich nur mi Wem?! Ich habe für alles min. drei Bearbeiter, zu Wem sollte cih mich nun also durchwählen lassen. Somti sind wir beim nächsten Problem, das "Anrufen". Egal welche Nummer ich von den Vielen, die ich besitze kontaktiere, ich lande grudnsätzlich bei so einer hirnverbranten aufgenommen Computerstimme, die mir Anweisungen gibt Zahlen zu wählen oder zu warten. Habe ich mcih bei eins, zwei oder drei richtig entschieden und das "Licht ist angegangen", dann habe ich eventuell glück udn cih lande in einer Telephonzentrale, wo die Type am anderen Ende der Leitugn noch weniger Ahnung über meine Fragen hat, als ich selbst. Ich bekomme einen Termin zugeordnet, der sich selbst verständlich wann,... natürlich am Vormittag befindet.
    In meinen Gedanken, bedanke ich mcih eifnach nur bei dem Hören Geschöpf welches irgendwo hinter tausenden Sternen wartet, dafür, dass ich weiterhin die Ruhe bewahren kann und genügen Grips besitze, um im Stillen über die armen Amtsmänner und ihrem Beruf zu lachen.

    So wirr, dass jetzt alles auch gewesen sein mag, es hat gut getan. :D

    Liebe Grüße,

    NovissimaNox

    PS: Keiner soll sich persönlich angegriffen fühlen, ich weiß wie ansträngend, dass alles sein kann. *hust*

  • Deneva - Eine Welt in mir

    Vorwort:

    Beginn einer Geschichte, die ich regelmäßig fortführen werde. Bitte um Kritik Anregungen usw.

    Liebe Grüße NovissimaNox

    Prolog

    Es existieren verschiedene Welten, die sich mit einander verflechten und parallel verlaufende Existenzen aufweisen, die sich gegenseitig nicht wahrnehmen können. Zumindest nicht jeder kann diese anderen, ferneren Universen war nehmen. Jedoch ist es möglich in die Fremden Welten zu gelangen, man muss nur die Gabe besitzen den Weg erkennen zu können, der aus unserer heutigen Welt hinaus führt in eine andere uns unbekannte Welt. Wir als Menschen müssen lernen unsere Umgebung anders wahrzunehmen und lernen die Sachen so zu betrachten, dass sie für unseren Verstand nicht mehr greifbar sind und als unmöglich erscheinen, denn erst dann besteht die Chance, dass sich ein Tor für uns in eine unbekannt Welt öffnet, die in vielerlei Hinsicht sich von der unseren unterscheiden wird.
    In dem Hier und Jetzt haben Menschen ihre Vorstellungskraft zum Träumen verloren. Erwachsene haben einen Job, dem sie nach gehen, Kinder gehen zur Schule und viele Menschen leben aneinander vorbei. Unsere Tagesabläufe wurden in feste Strukturen eingebunden, wo Träume keinen Platz mehr haben.
    Während ich hier sitze und den Passanten dabei zu schaue, wie sie durch die Straßen von Termin zu Termin oder zur Arbeit hetzen und sich selber immer weiter eigene Schranken setze, löffele ich mir den Milchschaum meines Latte Macciato in meinen Mund, der mir langsam auf der Zunge zergeht. Der Milchschaum ist das Beste an einem Kaffee. Die Mischung von aufgeschäumter Milch und dem Kaffee, der etwas in den Milchschaum eingezogen ist, lässt mich immer ganz wohlig werden. Der sanfte Duft von Kaffee zieht mir in die Nase, sodass ich anfange mich zu entspannen und einfach den Augenblick für mich genieße. Es entsteht eine innere Ruhe, die nur etwas vom ewigem Stress des Lebens gestört wird, da schließlich nicht jeder sich einen Moment der Ruhe und Stille gönnt, um gewisse Momente nur für sich selbst zu haben. Das Leben ist heutzutage jedoch so, Man steht rund um die Uhr unter Strom.
    Zu meiner eigenen Person muss ich leider gestehen, dass ich sehr zurück gezogen lebe. Ich habe meine Freunde, die mir stets zur Seite stehen und auch die Sache mit der Schule läuft so, wie es laufen soll. Von der ganzen Geschichte mit Mode und Trend verstehe ich leider nichts und bin daher wohl eher ein untypisches Mädchen. Ich mache mir nun mal keine Gedanken darüber, wie was wohl wie wann am besten zusammen passt, sondern kleide mich mit den Klamotten, die gerade nicht in der Wäsche sind. Ich bin eine graue Maus, zumindest was das betrifft. Meine Familie erfüllt den in der heutigen Gesellschaft erwünschten Durchschnitt und ich bin damit voll und ganz zufrieden, wäre da nicht die Sache mit dem Träumen. Ihr müsst wissen, ich bin ein sehr fantasievoller Mensch und verbringe deshalb lieber meine Mathestunden damit, mich in eine Welt voller Wunder zu begeben, als dem Lehrer bei seiner Erklärung vom Logerythmus zuzuhören. Ich gehöre halt einfach zu den Außenseitern, werde zu keiner Party eingeladen und habe damit überhaupt kein Problem, denn ich habe mir meine eigene persönliche Welt geschaffen, die ich immer besuchen kann, wenn mir danach ist. Im großen und ganzen gehöre ich zu den Menschen, die einfach nicht auffallen wollen und damit zufrieden sind. Mein kleines Kaffee, genauso wie ich, welches ich vor gut zwei Jahren bei einem Spaziergang durch die Straßen von Dronau entdeckt habe. Ich wunder mich über mich selbst, dass ich es nicht schon früher gefunden hatte. Vielleicht bin ich doch nicht so komplett anders, wie ich es annehme. Seit dem Tag bin ich dort immer mal wieder aufgeschlagen, in den vier Wänden, wo träumen noch erlaubt ist. Inzwischen ist der Besuch in dem kleinem Kaffee für mich schon zur Regelmäßigkeit geworden und ich bin zwei mal die Woche hier.
    Die Außenfassade des Kaffees hält sich in einem beschen Braunton mit leichten, dunkleren Akzenten an den jeweiligen Ecken zum Nachbarhaus und der großen Fensterbank unter dem im Verhältnis riesigen Fenster nach draußen zur Straße. Die Fensterbank ist im Frühjahr und Sommer immer mit ganz vielen bunten Blumen voll gestellt. Dabei wirken diese aber nicht aneinander gedrängt, sondern es hat eher den Anschein, als wäre dies ein kleiner, wilder Vorgarten in einer Großstadt. Und so ist es auch. Heut zu Tage sind die meisten Orte nur noch grau und hektisch, aber mein kleines Kaffee ist der bunte Fleck im Bild. Darum liebe ich die warmen Tage im Jahr, dann duften die Blumen und Pflanzen auf der Fensterbank und mir kommt die Stadt nicht mehr so trist vor. Jedes Mal wenn ich mich dann runter beuge, um die Blüten und Blätter etwas genauer zu beobachten, frage ich mich, ob die Passanten auch den süßlichen Duft wahrnehmen, der von dem Nektar der Blüten ausgeht und einen Augenblick verharren, doch ich bin immer wieder zu dem Entschluss gekommen, dass sie dies wohl nicht tun werden. Es schickt sich eben nicht die Schönheit unserer Erde zu erkennen und sich daran zu erfreuen.
    Die Eingangstür ist in einem hellen Fliederfarbton gestrichen wurden und lädt förmlich dazu ein, sich in dass Kaffee hineinzubegeben, bildet aber gleichzeitig einen speziellen Akzent zu den braunen Farbtönen der restlichen Fassade, wobei die Farbvielfalt der Blumenblüten unterstützt wird und das Kaffe noch ein bisschen mehr auffallen lässt. Der erste Gedanke, der mir kam, als ich das Kaffee betrat war: „Chaos!“. Heute weiß ich, dass es kein Chaos ist, sondern die Besonderheit dieses Kaffees einen beruhigenden, gemütlichen Charme ausstrahlt. Die Tische sind hier alle Bunt zusammen gewürfelt. Man findet Alte, Neue, Abstrakte und den ganz normalen Küchentisch. Dazu wurden Stühle in sämtlichen Farben gestellt. Jeder normale Mensch von heute könnte sich hier nicht wohl fühlen, weil es hier kaum Regeln gibt. An diesem Ort fehlen einfach die festgelegten Rahmen und ich glaube deshalb finde ich diesen Ort so anziehend, er ist wie ich, er ist anders. Durchaus riecht es hier meist so wie in den anderen kleinen Städtischen Kaffees, aber oft lässt sich neben dem Kaffee und Kuchengeruch ein leicht exotischer Blütenduft wahrnehmen. Ich weiß nicht, ob ich mir den exotischen Beigeschmack in meiner Nase nur einbilde oder ob er wirklich da ist, doch ich weiß, dass er mir gefällt und die Mischung fast perfekt macht. Jetzt fehlt nur noch der Richtige Ort, an dem alles wahr werden kann, was man sich wünscht und den habe ich immer bei. Ich verbringe deswegen wohl viel Zeit hier, weil dies der Mittelpunkt ist, wo alles zusammen kommt. Das Wohlbefinden der eigenen Person, die Eindrücke der Sinne und die Erkenntnis der Lebenden Träume. Hier wird man glücklich, wenn man imstande ist sich Zeit zu nehmen und einfach mal in seine Gedanken und Träume abschweifen kann.
    Obwohl dieses Kaffee in einem solchen Durcheinander gestaltet ist, hat sich die Besitzerin Lucetta dazu entschlossen, es Recreo zu nennen. Recreo stamme ursprünglich aus dem Spanischem, hatte mir Lucetta einmal erzählt und bedeute so viel wie „Ruhe“. Als ich sie danach fragte, wie sie darauf gekommen sei, meinte sie bloß, ob ich denn nicht auch die Ruhe hier spüre, wenn ich von draußen rein kämme. Darauf hinverschwand sie wieder zu weiteren Gästen und ich muss sagen, Lucetta hatte recht gehabt. Das Recreo ist ein Ort der Ruhe für Personen wie mich, die in der heutigen Zeit aufgeschmissen sind und nicht viel mit einem vorbestimmten Weg anfangen können.
    Aus diesem Grund sitze ich auch heute wieder hier. Habe wie immer meinen Latte Macciato vor mir und beobachte die vorbei huschenden Menschen draußen. Die Meisten tragen Anzüge oder Kostüme, eben die Art von Kleidung, die für einen im Büro tätigen Mitarbeiter von Nöten ist und da die Mehrheit der Stadtbewohner einen Bürojob nachgehen, wiegt morgens ein schwarzgraues Menschenmeer durch die Straßen. Dabei haben die Männer im mittlerem Alter ständig nur ihr Handy am Ohr und diskutieren mit ihrem Gesprächspartner bestimmt über etwas Geschäftliches, was eine solche Wichtigkeit besitzt, dass man es nicht zehn Minuten später im Büro besprechen könnte. In der weiteren Hand, die ihnen während des Gesprächs noch zur Verfügung steht, schaffen sie es tatsächlichen ihren Aktenkoffer zusammen mit der jeweiligen Tageszeitung vom angebrochenem Tag und einem „Coffee to go“ zu balancieren. Ich finde dies ist eine beachtenswerte Leistung, die man nur schaffen kann, wenn man in etwa acht Finger mehr an jeder Hand hat oder einem gleich zwei neue Hände und arme gewachsen sind. Irgendetwas Gutes bringt schließlich jeder Beruf mit sich, ob die neu erworbenen Fähigkeit jedoch hilfreich im wirklichem Lebensalltag sind, lässt sich bezweifeln.
    Von den Kaffee, Zeitung balancierenden, grauen Robottern fällt Nicht ein einziger Blick auf das Recreo, obwohl es im Vergleich zu all den grauen Hochhäusern auffallen müsste. Ich denke, dass die Leute so etwas gar nicht mehr sehen können, weil sie Orte der Freude und Ruhe nicht mehr kennen. Es zählt heut zu Tage nur noch der Erfolg. Doch ich finde es ist schade. Man verpasst durch diesen Erfolgszwang das Leben überhaupt, denn jemand der nur ein Ziel im Kopf hat, wird Nichts ausprobieren oder sich einfach mal in ein kleines Kaffee setzen, um einmal zur Ruhe zur kommen. Es fehlt der Moment für sich selbst im Hier und Jetzt. Die Menschen vergessen sich selbst, weil es ja das Aus sein könnte im Job, wenn man nicht sofort springt, wenn der Chef ruft. Sobald jemand einen Vertrag unterschreibt, begibt er sich in eine Gefangenschaft und wir werden damit nicht aufhören, denn Kinder folgen ihren Eltern. Mit der Zeit wird jeder Erwachsen und folgt dem Mainstream, aber kaum einer versucht noch seinen Traum zu leben. Man nimmt das, was man bekommen kann. Sollen sie doch alle so werden, wie der Kerl der eben vorbei ging. Hektisch und verzweifelnd versuchen irgendwem zu gefallen nur nicht sich selbst. Doch genauso werde ich es nicht machen. Ich lebe meine Träume und lass sie mir nicht von unserer Gesellschaft kaputt machen. Sollen die Leute doch über mich lachen und die Augen verdrehen, im Gegensatz zu ihnen bin ich glücklich.
    Heute ist einer der verregneten Donnerstage, wie sie im Herbst immer in Dronau sind. Der Geruch von nasser Straße und nasser Kleidung hängt in der Luft und der Himmel ist genauso grau wie die Stadt selber, als ob sich die Natur versucht an den Menschen an zu passen. Überall sind Regenschirme, schwarze typische Regenschirme. Ab und zu ist auch mal ein bunter Regenschirm zu sehen, aber der gehört meistens einem kleinem Kind und nimmt die Form irgendwelcher Kleintiere an.
    Heute Morgen habe ich das Haus früher als sonst verlassen, da sich mir Donnerstags immer die Möglichkeit auf grund von Freistunden bietet, noch morgens vor der Schule einen Abstecher ins Recreo zu machen. Es ist neben der Feierabendkrise die schlimmste Phase in den Straßen der Stadt. Die Straßen sind teilweise so überfüllt, dass man mit dem Auto kaum eine Chanze hat vorwärts zu kommen, denn Fußgänger überqueren die Straßen unüberlegt und achten um diese Zeit nur mit einer gewissen Flüchtigkeit auf die Autos oder ob die Ampel wirklich grün ist. Der einzige für sie wichtige Gedanke ist der Pünklichkeit am Arbeitsplatz gewidmet. Autofahrer verbringen ihre stehende und bremsende Zeit ausschließlich mit fluchen und der entzückenden Reaktion auf die gesammte Situation durch das zeigen ihres Mittelfingers zu etlichen Passanten. Gewehrleistet wird nicht, ob man eine solche Geste überhaupt verdient hat, denn in diesen Augenblicken genügt die alleinige Exsistens als Mensch. Wie sagt man so schön zur falschen Zeit am falschen Ort.
    Arbeitstätige Mütter sind mit ihren kleinen Kindern auf dem Weg zur Kindertagesstätte oder irgendwelchen Bekannten, wie Großeltern, Tanten, Onkels oder gute Freunde, wo sie ihre Kinder abgeben können über den Vormittag hinweg an dem sie vermutlich arbeiten müssen, um ihren kleinen Lieblingen etwas Wohlstand bieten zu können. Nach dem sie ihre Kinder mehr oder weniger Sicher abgeliefert haben, werden sie wohl zu ihrem Arbeitsplatz hetzen müssen, um sich von ihrem Chef nicht schon wieder eine Abmahnung abzuhohlen, warum sie es denn nicht schaffen würden, auch nur einen Tag pünktlich auf der Arbeit zu erscheinen. Die Kleinen schreien wie am Spieß, während sie versuchen mit dem schnellen Gang ihrer Mütter schritt zu halten und die kleinen Beinchen eher verloren als sicher auf dem Boden der Straßen lang trippeln. Man sieht ihnen die Angst in die Augen geschrieben. Keiner der anderen Passanten nimmt im geringsten Rücksicht auf die kleinsten der Gesellschaft. Die Kinder werden angerempelt, weggestoßen und einfach blindlings übersehen, bis die Mutter ihr Kind endlich mal auf den Arm nimmt und nicht nur an dessen Hand zerrt, damit es schneller läuft.
    Heute Morgen musste ich wieder extrem aufpassen, als ich mich mit meinem Fahrrad durch die Menge schlängelte. Manchmal bekomme ich das Gefühl, ich wäre mit einem Haufen durchgeknallter Tiere in einen Käfig gesperrt wurden, denn genauso benehmen sich alle. Keiner denkt, Jeder macht nur sein eigenes Ding und vergisst dabei, dass er in einer Gesellschaft lebt, die eigentlich auf Gegenseitigkeit aufbauen sollte. Was soll euch dazu sagen: „Willkommen im einundzwanzigsten Jahrhundert!“.
    Nun sitze ich zum Glück schon seid gut einer halben Stunde im Recreo und muss mir alles nur noch durch die große Glasscheibe vom Fenster anschauen. Wobei ich mir sogar den Anblick gar nicht bieten muss, weil ich ein Mensch bin der noch träumen kann. Ich habe mir eine Welt voller fremder Wesen, Kulturen und Orten geschaffen, die ich euch gerne zeigen möchte. Damit ihr mir dahin folgen könnt, müsst ihr jedoch mich erst einmal verstehen lernen und erkennen, wie sich diese Welt mit dem hier und jetzt verbindet.

  • Fragen?

    Was ich mache, was ich lasse.
    Was ich verkrafte, so ne Sache,
    Ist es leben oder ist es sterben?
    Ist es gehen oder ist es ein Werden?
    Ist es reden, ist es schweigen?
    Ist es die Gegenwart zu vermeiden?

    Träumen mit Tränen, Trauer, Ruh,
    schau ich von oben euch einfach zu?
    Möchte fliegen, möchte fallen,
    möchte mit dem Winde Echo hallen.
    Möchte springen, möchte landen
    möchte ewig Herz verbannen.

    Niemals essen, niemals trinken,
    einfach bloß im Schmerz versinken.
    Kann nicht sitzen, kann nicht laufen,
    kann das Alles hier kaum glauben.

    Spüre Frieden, spüre Krieg,
    in mir drin Kampf ohne Sieg.
    Verstand und Herz und die Seele,
    angst, dass ich dich nun verfehle.

    Warte, bitte! Traurig, stumm.
    Tag und Nacht die Zeit ist um.
    Darf nicht lachen, darf nicht weinen,
    Masken, die darf ich euch bloß zeigen.

    Nichts ist wirklich, nichts real,
    nichts war wichtig, ich war egal.
    Nichts die Wahrheit, warst nie ehrlich,
    dieses Leben mit dir, ach wie herrlich.

    Bitt' dich nicht mehr um Verzeihung,
    ist geschehn nun, mei, was seis drumm.
    Diese Worte? Sind es deine?
    Sind es seine, sind es meine?
    Sind es ihre, sind sie Zierde?

    Rosenknospe aus Papier,
    Plastik einzig nur als Stiel?
    Damit dein Gewissen selig wird,
    damit es mir die Lunge schnürt?
    Welche Idee, welch Gedanke,
    war es, dem ich es verdanke,
    dass du tatest, was tu tust?

    Wenn ich renne, wenn ich laufe,
    wenn ich einmal bloß nach hinten schaue,
    deine Fratze, dein Gesicht,
    böse, zornig, Hass wird mein Blick.

    Hände ballen, Hände fallen,
    Muskeln spannen, bin gefangen,
    will dich leiden lassen wie du mich,
    nur so ein Mensch wie du, das bin nimmer ich.

    So ne Sache, so ein Ding,
    bist immer noch ein dummes Kind,
    was den Sand nimmt um zu werfen,
    aber weint wenns selbst bekommt solche Schmerzen.

    Wenn ein Mensch hasst, wenn ein Mensch liebt?
    wenn ein Mensch für einen anderen Menschen alles gibt?
    Ist es dann lieben, ist es dann hassen?
    Ist es alle Gefühle zu einem zusammen zu fassen?

    Fällt er tief steht er auf,
    nimmt den Schmerz des anderen auch in kauf.
    Lässt sich schlagen lässt sich belügen
    lässt einfach alles mit sich geschehen.
    Und am ende wird nur ein Wort,
    das Wort Verzeihugn stehen.

    Darf nicht Trauern, darf nicht Mauern,
    darf alles mit nich mal der kleinsten Träne von mir bedauern.
    Soll es begreifen, sollte nicht streiten,
    Soll der Zeit die Chanze geben, die Lösung mir zu zeigen.

    Muss vergeben, muss vergessen,
    doch mein herz will sich an dir für ewig rächen.
    Bin gezwungen jetzt zu shclucken
    mich hinter tausend meiner mauern tief zu ducken
    damit ich nicht zerbreche, nich vergehe
    damit ich lächelnd aufrecht in eurem leben stehe.

  • Oh mein Gott es ist Rot!! O.o

    Oh mein Gott es ist Rot

    Dieser Post ist dafür gedacht, einige der Vorurteile gegenüber rothaarigen aufzuheben oder zumindest zu beschwichtigen, weil es ist immer köstlich amüsant die Reaktionen mancher Menschen auf rothaarige mitzuerleben. Da ich selber von solchen Reaktionen betroffen bin und mich gerade wieder ein paar Vorurteile eingeholt haben, dachte ich mir einfach, alles einmal richtig zu stellen. ;-)
    Da die Bevölkerung uns seit dem Mittelalter, wenn nicht sogar noch länger, der Hexerei bezichtigt und sich dieser Gedanken anscheint bei manchen Grüppchen immer noch nicht gelegt hat, fange ich mit diesem falschen Bild von uns Rotschöpfen an.
    Wir sind keine Hexen und haben somit keine Ahnung, wie wir durch das Zusammenmischen irgendwelcher Körperteile von Kleingentieren eine Tinktur zum töten anfertigen können, noch haben wir Erkenntnis über irgendwelcher gemurmelten Formeln gewonnen, um einen von euch zu verfluchen. Eventuell sollte ich mir dieses Wissen aber aneignen, es würde so einige Situationen zu meinem Vorteil auf schnellem Wege lösen.
    Einfach ausgedrückt, wäre in den Märchen und Sagen damals die Hexen ohne Warzen und blond gewesen, wäre über die Hälfte der Bevölkerung damals verbrannt wurden, demnach ist die Behauptung wir könnten zaubern irgendwo hinfällig.
    Ein Vorurteil entstanden in nicht all zu entfernter Vergangenheit durch einer amerikanischen Fernsehserie namens „South Park“, ist auch eher dem Kopf eines schlechtgelauntem Comiczeichners entstanden, der von einer rothaarigen Dame verlassen wurde, als dass es der Wahrheit entsprechen könnte. Die Tatsache, dass wir den Menschen die Seelen aussaugen kommt im entferntesten NICHT hin und wir haben auch nicht den blassesten Schimmer wie in Gottes Namen wir dies anstellen sollten. Solch ein Talent zu besitzen würde so einige Vorteile mit sich bringen, dass gebe ich zu.
    Das Dritte, Warum glaubt wirklich JEDER, dass man mit dem Sams oder Pumukel verwand ist, wenn einem von Natur aus eine rote Haarpracht aus dem Kopf wuchert?!! Außerdem warum geht jeder dritte davon aus, dass unsere Sommersprossen Wünsche erfüllen?!! Glaubt ihr denn ernsthaft wir hätten noch Sommersprossen, wenn diese Wünsche erfüllen würden?
    Das neuste, welches mir zu Ohren gekommen ist, Wir werden zu Vampiren, wenn wir sterben. Da ich weder gestorben, noch auferstanden bin, kann ich dieses Vorurteil nicht wirklich widerlegen. Doch denke ich das unsere bleiche Haut und die Tatsache, dass wir schnell Sonnenbrand kriegen kein Argumente dafür sind. Wir glitzern nicht in der Sonne und anfangen zu brennen tun wir auch nicht. Uns fehlen einfach ein paar bestimmte Hautpigmente und somit ist auch dieses Phänomen an der Biologie zu begründen.
    Wir sollen keine Schmerzen empfinden? Na bitte gibt einer rothaarigen Person eine Ohrfeige, ich wette, sie schlägt zurück. Ehrlich mal, wie bitte ist den die Gesellschaft darauf gekommen. Es tut weh wenn man hinfällt und auch wir würden am liebsten schreien, wenn der Zahnarzt in unseren Zähnen rumbohrt. Wir empfinden zwar etwas weniger Schmerzen, aber schmerzhaft bleibt es trotzdem.
    Feuer soll unser bester Freund sein, wir sind die wahren Feuerteufel. Natürlich mögen wir die Wärme und das Licht dieser Energie genauso sehr wie der Rest von euch, aber bis heute habe ich noch keinen meiner 'Mithexern' feuerspeien sehen, noch dass irgendeiner von uns aus dem Nichts ein Feuersturm hervorrufen kann. Wer so etwas sieht bitte Foto machen und nach den Kontaktdaten fragen, ich möchte es lernen.
    Falls jemand noch ein Vorurteil zu uns Rotschöpfen kennt, postet es unter den Beitrag. Es würde mich riesig freuen noch mehr über mich zu erfahren. :D

  • Das Danach

    Vor ein paar Tage wurde ich von jemandem gefragt, wie ich mir 'Das Danach' vorstelle, wie ich glaube es nach dem Sterben weiter geht. Ich habe mir meine Gedanken dazu gemacht, meine Antwort, die ich zu dem Zeitpunkt gegeben habe, überdacht, verfeinert, mir als meine Vorstellung von 'dem Danach' bewusster gemacht. Welchen Gedanken ich hege, wenn ich mir überlege, dass ich diesen Text euch hier zum lese darlege, weiß ich selber nicht wirklich, ich vermute jedoch, dass es einfach nur zum mitteilen ist. Es geht mir nicht darum, ob meine Theorie bestätigt oder angenommen wird. Ich meine, hat nicht jeder von uns seine eigene Vorstellung dies bezüglich? Ich nutze diesen Blog schließlich um meinen Gedanken, Texten, Gefühlen und alles Anderem einen Platz zu geben, wo sie nicht egal sind oder über sehen werden, wo alles, was mich beschäftigt irgendwo einen Sinn bekommt beziehungsweise bekommen kann. Darum möchte ich euch auch meine Idee zu 'dem Danach' zeigen.
    Sterbe ich irgendwann einmal, so erwarte ich auf der Anderen Seite kein rosa Schlösschen, welches voller Prinzen oder Fröschen die zu Prinzen werden vollgestopft ist. Ich möchte dort auch kein Paradies vorfinden oder eher gesagt erwarte ich nicht eines anzutreffen. Lediglich hoffe ich darauf ein Jeden aus meinem Leben dort noch einmal anzutreffen. Freund, Feind, Familie, Liebe, Nachbar und die Dame aus der Bäckerei von gegenüber, einfach alle.
    Für mich ist das Leben, welches wir hier führen nur eine Art Prüfung. Wir sollen hier lernen einander zu lieben, zu respektieren und zu akzeptieren, jeden Menschen in die Gemeinschaft aufzunehmen und wir sollen lernen zusammen zu einen Weg zu gehen. Wir sollen hier Mensch werden und Mensch sein und sollen leiden und Glück empfinden. Es ist eine Prüfung, der wir uns unterziehen, um unseren Geist, unsere Seele zu Formen, damit dieser/diese wachsen kann und an Größe und Erkenntnis hinzugewinnen kann. Am Ende stirbt einzig und allein unser Körper unsere Hülle aus Wasser und Kohlenstoff, denn ich glaube nicht, dass unser Denken von heute auf morgen sterben kann.
    Wir tragen letzten Endes nur noch ein Kleid, nämliche uns selbst mit all unseren Narben und glücklichen Augenblicken aus diesem Leben. Irgendwo öffnet sich dann ein Weg, der uns weiter führt in den Nächsten Abschnitt unserer Existenz. Jeder einzelne bekommt seinen eigenen persönlichen Weg um all das, was er gelernt hat, erfahren hat in diesem Leben, zu verstehen und zu begreifen, zu verarbeiten und umzusetzen. Endet dieser Weg, gelangen wir wieder in der Gemeinschaft an, in der gleichen Welt, mit den selben Menschen und doch wird diese total anders sein, weil jeder seine Fehler begreifen konnte und erkennen konnte beziehungsweise durfte, wie wir wirklich glücklich werden können.
    Alle stehen dann vor einander liegen sich in den Armen verzeihen und entschuldigen, es gibt kein Leiden mehr, keine Ungerechtigkeit, sondern einfach nur Verständnis und liebe. Es wird eine Liebe sein, die die Menschen zu ihren Gegenüber pflegen, dass sie in den Worten, die uns gegeben sind, nicht begreifbar gemacht werden kann.

  • Spiegelwelt

    Ich suche dich,
    ich suche deine Hand
    such etwas,
    was ich von dir finden
    und erreichen kann.

    Siehst du mich
    oder bist du blind,
    siehst du irgendetwas
    von dem Menschen
    der ich bin?

    Irre ich umher in diesem Haus,
    welches sich doch Leben nennt.
    Sehe ich Fenster und blicke ich hinaus,
    sehe ich nur mein Spiegelbild.
    Bin ich alleine hier in dieser Spiegelwelt?

    Wie oft soll ich von mir sehen und erfahren,
    bis ich euch ein einziges mal erreichen kann.
    Schließe ich mich selber ein,
    ich weiß es nicht.
    Oder habt ihr mich ein geschlossen,
    damit ich nicht vorhanden bin.

    Im ersten Spiegel steht ein Lachen,
    Im Zweiten Kniet ein Kleines Kind,
    Im dritten Spiegel kann ich tanzen
    und im vierten Weiß ich nicht mal,
    ob wirklich ich das Bin.
    Mein fünfter Spiegel zeigt die Unschuld
    und im Sechsten hänge ich am Galgen.
    Mein siebter Spiegel bin ich alleine
    und im achten werde ich von dir an der Hand gehalten.
    Der neunte Spiegel zeigt die Freiheit
    mit der offenen Tür
    und im Neunten ist sie gut verschlossen
    und steht als Warnung groß vor mir.
    Der sehnte Spiegel ist zerbrochen
    und sehen kann ich darin nicht.
    Der elfte Spiegel ist erhalten
    und tränen laufen hinab mein Gesicht.

    Der zwölfte ist der letzte Spiegel
    klein und winzig kaum zu erkennen.
    Darin sehe ich den Teil von mir,
    der noch leben und atmen kann,
    der nicht zerbrochen,
    nicht abgespalten von mir ist,
    ein kleiner Teil,
    der noch nicht von euch erkannt,
    ein kleiner Teil,
    der noch nicht voller schmerzen ist.

  • Ab wann, bis wo und wie weit?

    Wenn ich hier sitze und über die letzten fünf Wochen nachdenke, versteh ich nicht, was genau ich daran noch mit einem Lächeln bedenken sollte. Gehe ich noch weiter zurück, schwindet mein Lachen, denn auch diese Zeit davor, waren immer nur von Lügen geprägt. Meine gesamte Existenz war nie Wirklichkeit, weil Menschen gespielt haben. Mit mir gespielt haben, ohne mich zu fragen, ob ich dieses Spiel überhaupt mitspielen wollte. Ich wurde hineingezogen in etwas, aus dem Ich gebrochener hervor gehe, als ich je aus irgendetwas gebrochen hervorgegangen war. Ich durchschaute euer Spiel, sprach euch darauf an, kannte die Lösung, auf die wir uns zu bewegten, schon geraume Zeiten bevor ihr dazu gestanden habt und kann einfach nicht verstehen, wieso man diese Lügen weiterspinnt, wenn die Person, die man belügt, die Wahrheit bereits kennt.
    Die Erklärung, die mir gegeben wurde auf die Frage 'Warum?', stellt sich in meinen Augen auch nur als Lüge heraus. Ich meine, man kann doch nicht behaupten, man habe mich über Wochen hinweg angelogen, betrogen und mit mir gespielt, weil man Angst vor meiner Reaktion auf die Wahrheit hatte. Ich versteh nicht, welche Reaktion man von mir erwartet hat, wenn man mir sagt, dass alles nur vorgespielt war und das vom ersten Tag an. Sollte ich lachen und mich freuen, wenn ich höre, dass Nichts wahr gewesen sein sollte? Kein Wort, keines der Gefühle, Kein einziger Tag? Sollte ich alles einfacher hinnehmen wegen einer geheuchelten Begründung von angeblicher Sorge? Sollte ich dass alles irgendwie stärkend entgegennehmen, obwohl ich euch immer versucht habe begreifbar zu machen, dass selbst die schlimmste Wahrheit tausendmal besser ist als die kleinste Lüge? Soll ich jetzt vergeben und sagen, ihr wolltet nur das Beste, ihr habt keine Schuld an der Tatsache, dass es mir verdammt viele Schmerzen bereitet, dass es mich so sehr verletzt? Soll ich das alles zur Seite schieben und auf den Stapel unwichtig in meiner Seele, in meinem Herzen packen, damit wir noch irgendwie zusammen unseren Weg teilen können?
    Die ehrlichste Antwort auf diese Fragen ist einfach nur, dass ich es nicht weiß. Meine Liebe stirbt nicht einfach. Sie wurde nur verletzt durch die Lügerei. Ich blicke durch einen Schleier zu euch hinauf und ihr seht mich nicht. Ihr seht ein Lachen, eine Person, die vieles auf die leichte Schulter nimmt, aber das wirkliche Chaos, welches ihr angerichtet habt, bleibt euch verborgen. Ich liebe nicht eure Lügen, ich hasse sie sogar, sie entfachen unglaubliche Wut in mir und unglaubliche Schmerzen, die mich zerreißen, aber ich liebe euch trotzdem immer noch so unglaublich sehr, obwohl ihr mich vom Anfang an angelogen habt. Ich verstehe nicht, warum ich nicht an Wut und Hass erblinde euch gegenüber. Ich versteh nicht, warum ich mich immer noch zu euch hingezogen fühle, aber vielleicht beweist eben gerade diese Reaktion, die ich aufweise, dass ich wirklich stärker bin, als ich es selbst von mir glaube.
    Ist Menschen trotz unbeschreiblicher Schmerzen zu lieben, der Beweis von Charakterlicher stärke? Ist das immer wieder Aufstehen aus schwierigen Situation der Beweis? Und wie weit darf ein Mensch eine Andere Person belügen und betrügen mit der Begründung von Sorge?

  • Liebe mich

    Ich schreibe viel,
    und doch schreibe ich nicht.
    Ich weiß das er mich will,
    und doch will er mich nicht.
    Ich versteh, was er mir sagt
    doch verständlich ist es nicht
    Ich versuche nicht zu lieben
    trotzdem liebe ich dich.

    Ich sehe dich gehen und gehe mit,
    aber irgendwie bleibe ich doch stehen.
    Ich blicke zurück auf das wir hatten,
    jedoch eigentlich existieren tut es nicht.
    Ich flehe und bettel, bitte dich,
    dabei ist mir bewusst, es bringt nichts.
    Ich versuche nicht zu lieben,
    trotzdem liebe ich dich.

    Ich möchte dich sehen mit dir reden
    aber wir sehen und reden nie
    Ich weiß das du mich liebst,
    aber diese Liebe, du willst sie nicht.
    Möchtest lieber hassen, mich verjagen,
    ich möchte dir versprechen,
    ich werde all deine Wut auf mich ertragen,
    nur bitte, eine Bitte,

    ...Liebe mich....

  • Racheengel

    Racheengel komm zu mir,
    brauch das schwarze Schild von dir.
    Racheengel ich bitte dich,
    flieg fort, flieg weit,
    und räche mich.
    Einen Namen flüster ich,
    hörst du ihn, dann nimm ihn mit.
    Spreize deine Flügel,
    such den Namen, finde, räche.
    Räche über tausende Jahre mich.
    Mein Herz lege ich in deine Hand,
    trage es sanft auf diesem Ritt.

    Racheengel komm zu mir,
    brauche deine Flügel jetzt von dir.
    Stehe vor dir seh' dich an,
    Seh' mein Spiegelbild, Hand in Hand.
    Aug in Aug und Herz in Herz,
    eine Seele, gemeinsamer Schmerz.
    Bist du ich oder bin ich du?
    Racheengel flieg, nur zu.
    Die Flügel, die, die sollen dich tragen,
    sind die Sehnsucht die ich spüre,
    ewig weiter in die Welt,
    klopfe still an seine Türe.
    Schließe Fenster in der Nacht,
    sprich mein Engel aus meinen Hass.

    Mein Racheengel flieg davon,
    in dir, dort werd' ich neu gebor'n.
    Meine Flügel sind die Sehnsucht,
    dort zu sein, dort wo er ist.
    Meine Kleider sind Tränen,
    die ich weinte schmerzlich Tag um Tag.
    Mein Gesang, dass ist die Stille,
    du einst über meinem Herzen lag.
    Das schwarze Feuer meiner Augen,
    ist der Schmerz, den er mich spüren lies.
    Ich sinke nieder über ihm,
    und sehen kann er mich nicht,
    so wie er meine Gefühle nie sieht.
    Meine Hände eiskalt, wie die vom Tod,
    streichen sanft über sein Gesicht,
    ist es mein raus gerissenes Herz,
    was einmal noch ihn liebt,
    bis es wird kalt und starr
    und schläft hinterm SchleierTuch.

    Racheengel der ich bin,
    schlafe nie und ruhe nicht.
    Einen Hauch der Kälte in dein Gesicht.
    Teil von mir, der dich und dein Herz umschlingt.
    Einen leeren Kuss für dich,
    ich wünsche dir werd' glücklich hier,
    mit einem Teil von mir als Fluch
    bis zum Ende der Zeit in dir.
    Racheengel, der ich bin,
    spreche leise Worte sanft zu dir.

    Racheengel komm zu mir,
    brauch das schwarze Schild von dir.
    Racheengel ich bitte dich,
    flieg fort, flieg weit,
    und räche mich.
    Einen Namen flüster ich,
    hörst du ihn, dann nimm ihn mit.
    Spreize deine Flügel,
    such den Namen, finde, räche.
    Räche über tausende Jahre mich.

  • Briefe an dich,...ungelesen

    Wer kennt dieses Gefühl nicht, wenn man liebt und daran verzweifelt, wenn man sich öffnet und doch bleiben alle Versuche aussichtslos erhöhrt zu werden.

    Erster Brief

    Ich verzweifel an dem Versuch dir zu zeigen wie wichtig du mir bist. Den einen Tag behandelst du mich als gute Freundin und am nächsten verschwindest du, sobald ich mich melde. Ich habe keine Ahnung, was ich glauben soll, was du überhaupt möchtest. Ich habe immer noch das Gefühl, dass du mich hinhältst, eventuell mit der Hoffnung, dass ich wen anderes finde, damit du mir nicht sagen musst, dass du mich nicht mehr willst.
    Als wir gestern gesprochen haben, waren es meine Mauern, die mit dir sprachen. Es war nichts von dem zu sehen, was wirklich dahinter lag, darauf habe ich geachtet. Ich habe zwar so was gesagt wie, ich habe den ganzen Tag geheult usw. aber eher mit Spot betont, als ehrlich ausgesprochen. Den Rest des Abends standen meine Mauern. Bis ich einschlief und die Stärke, den Stand, den ich von ihnen erhalten hatte, wegbrachen. Innerlich klappte ich zusammen, weinte leise Tränen. Tränen, die nicht zu sehen waren, weil sie in mir liefen. Ich träumte von dir. Einfach nur davon, dass du da warst. Hast den Platz eingenommen, den sonst meine Erinnerungen haben, hast sie weg gescheucht und dies schon seit ein paar Wochen. Erfreuen sollte mich die Tatsache, nicht mehr Angst beim schlafen haben zu müssen und doch erfüllt mich keine Freude, sondern Sehnsucht nach dir, Verzweiflung, weil ich nicht ändern kann, was passiert ist, Trauer, weil du so unerreichbar bleibst, Eigenhass, weil ich damals so dumm war und alles aufs Spiel gesetzt habe und Eifersucht, weil da dieses Mädchen in dem Traum auftaucht, mit dem du fort gehst und ich bin es nicht.
    Ich schreibe dir hier einen Brief, der eher an mich selber geht. Es hilft mir, musst du wissen. So fahr ich meine Mauern hinab, weil da dieser eine Gedanke ist, niemand wird es lesen. Ich muss keine Angst vor irgendeiner Reaktion haben, die mich vielleicht verletzen könnte, leider kann ich dadurch auch verpassen, dass vielleicht eine gute Reaktion folgt, doch nehme ich das hin.
    Alle sagen mir, ich solle ruhiger sein, nicht alles so ernst nehmen, nicht gleich alles auf die Goldwaage legen und doch tu ich es.
    Meine Angst davor, dich durch irgendetwas zu verlieren, ist einfach zu groß. Ich hatte das Verlangen dich an zu stupsen oder so etwas, doch tat ich es nicht, darum unterbinde ich die Gefühle, die mich dich lieben lassen und zwinge mich, dir böse zu sein. Ich zwinge mich verletzt zu sein, damit ich nicht an der Sehnsucht zerbreche.
    In diesem Moment beginnt Darkside bei der Randomauswahl meiner Songs. Ich glaube du kennst es nicht, aber es passt gerade perfekt. „Will you love me, even with my Darkside“ Würdest du? Ich muss die Frage mit nein beantworten, sonst wäre alles gerade nicht so, wie es ist. Ich müsste nicht warten und hoffen, dass ich durch irgendwas dir beweisen kann, dass es richtig wäre, wenn wir es noch einmal versuchen. Wie auch immer. Wir sind an dem Punkt angekommen, wo mir beim schreiben die Tränen die Wange hinablaufen. Es tut gut. Es tut weh. Es hilft und hilft doch nicht.
    Jetzt hast du wieder geschrieben, kurz, bist zocken. Wäre es doch nur kein Problem für mich und doch ist es in diesem Moment ein so großes Problem. Ich denke jetzt daran, dass sie mit dir zusammen sein kann. Das ihr zwei euch am Wochenende wieder seht und dann zur Cebit wieder ein weiteres Mal und ich noch nicht mal weiß, ob ich dich irgendwann einmal für mich alleine haben werde, wo du bei mir bist und nirgendwo sonst. Wo du mich festhältst auch wenn du selber nicht weist, dass du es tust. Es ist das Wissen darüber, dass ich dich einen Augenblick lang nicht mehr teilen muss, auch wenn dieser Augenblick, dass komplette Aus sein könnte. Ein Moment, wo ich wirklich glücklich bin.
    Ich höre Lieder und höre sie immer wieder und denke jedes mal an dich. Ich verbiete mir gerade zu weinen, ich verbiete mir gerade dich zu lieben, weil sonst würde ich dir jetzt wieder schreiben. Ich weiß, dass du Zeit brauchst, aber verstehen tu ich es nicht.
    Liebe einfließen lassen, dass fällt mir gerade schwer. Ich spüre meine Mauern, ich spüre sie so verdammt stark um mich, dass ich weiß, dass ich seid in den letzten zwei Absätzen nicht mehr ohne sie schreibe. Darum ist es besser jetzt aufzuhören und den Brief hier enden zu lassen, denn sonst würde ich anfangen dich zu belügen.

    Zweiter Brief

    Zu wissen wo du bist. Zu wissen wer bei dir im arm liegt. Zu wissen und wieder war es ein Schritt von dir von mir weg. Zu warten, um zu sterben. Mit jedem Tag, den ich dich vermisse, ein kleines Stück mehr. Ich verschwinde, gebe mich auf, gebe uns auf und dich scheint es nicht zu interessieren. Ich zeige dir mehr als jedem anderen, wie sehr mich meine Sehnsucht zerstört, ich zeige dir mehr als jedem anderen, wie verletzlich ich hinter all diesen Masken bin, ich zeige dir, mehr als jedem anderen, wie viel ich für dich empfinde und doch lässt es dich kalt. Mit einem Lächeln drehst du dich weg und nimmst das andere Mädchen an die Hand. In diesem Moment zerbreche ich. Sinke auf die Knie innerlich und winke dir lächelnd hinter her. Mein Körper steht, doch ich, ich liege am Boden. Ich weine. Erbitterliche Tränen rollen eine nach der Anderen mein Gesicht hinab. Warm, salzig und schmerzhaft. Ich stehe da und lache. Dabei habe ich in Wirklichkeit meinen Körper verlassen, stehe daneben. Sehe zu und bin stolz, dass ich immer noch solch eine Mauer habe, die mich nach außen hin tragen kann. Es gibt keine Fragen, also muss ich nicht Antworten. Ihr seht keine Tränen also fragt ihr nicht nach. Ihr seht nur mein lachen und euch geht es gut. Ich steh daneben... ich falle... ich weine... ich versuch verzweifelt dir hinterher zu rennen und kann mich nicht bewegen. Ich versuche nach dir zu rufen, dich dazu zu bewegen dich noch einmal umzudrehen, damit du dir das Elend anschauen kannst was du hinterlässt, aber kein Wort vermag meiner Kehle entspringen. Ich schicke dir eine Stille, damit du sie vernimmst und du überhörst sie.
    Ich bekämpfe den Schmerz wieder mit Kälte. Fahr meine Stacheln aus wie ein Igel und bestrafe am ende nur mich selbst. Ich bin mit dem Beginn deiner Reise zu ihr hin aus deinem Kopf verschwunden. Keine fünf Minuten sollen mir gehören. Nicht ein Wort nicht ein Satz nicht ein Atemzug der mich wissen lässt, dass ich nicht vergessen bin. Ich friere obwohl ich in Decken eingehüllt und der Heizung voll aufgedreht hier sitze. Mir wird nicht warm. Ist es die Kälte, die du mich spüren lässt sobald dieser andere Mensch bei dir ist? Ist es die Kälte die mich umgibt, damit ich geschützt bin vor dem Schmerz, den du mir bereitest? Ich kann es dir nicht sagen.
    Die Nächte werden schlimmer. Ich schlafe nicht ein aus Angst, den einen Augenblick zu verpassen in dem du dich meldest. Ich schlafe nicht ein, weil ich ununterbrochen an dich denke, bloß um festzustellen, wie sehr ich mir doch wünsche, du wärst jetzt bei mir. Ich schlafe nicht ein, weil meine Sehnsucht nach dir mich von innen zerreißt, weil es mir so sehr mein Herz zerreißt, dass ich bei jedem Gedanken an dich weinen muss. Es sind ehrliche Tränen eines zerbrochenem, liebendem Mädchen, welches weder einen Weg nach vorne noch zurück sieht. Welches sich immer wieder im Kreis dreht auf der suche nach dir. Weine ich lange genug, lasse ich lange genug meine Gefühle zu und verberge sie nicht, dann fallen mir irgendwann, die Augen voller Erschöpfung zu. Ich schlafe für eine Stunde und werde wieder wach. Ich weine wieder. Weine über das, was ich gesehen habe. Weine, weil sich alles so wirklich angefühlt hat. Weine, weil mir bewusst wird, es wird die Wirklichkeit am ende sein, wenn sie es jetzt nicht schon ist.
    Ich sehe dich, es sind die Schritte von dir auf mich zu. Immer einen Schritt mehr. Es ist dein Lächeln, der Blick deiner Augen. Es ist die Art wie du die Hand in meine Richtung streckst. Ich drehe mich um, sehe sie und weiß, mich wolltest du nicht. Du gehst an mir vorbei, als würde ich nicht existieren. Du nimmst sie bei der Hand, in den Arm. Streichst ihr Haar aus dem Gesicht und küsst sie. Ich schreie. Ich schreie aus der Tiefe meiner Seele. Du hältst inne. Dein Blick wandert in meine Richtung und du Zwinkerst mir zu. Ihr Blick wandert mit, sie sieht mich nicht. Sie fragt dich, was dort wäre und über deine Lippen kommt ein Wort... Nichts!... Ich spüre den Boden unter meinen Füßen nicht mehr. Ich falle und falle. Euer Anblick verblasst in der Ferne und mich umgibt nur die schwarze Leere. Ich wache auf. Ich weine. Solange, bis ich wieder einschlafe und alles beginnt erneut.
    Ich wünschte, ich hätte nie ein Bild von ihr gesehen, dann wäre sie nur ein Schatten in meinen Träumen, doch sie ist vollkommen. Steht da und ist vollkommen anwesend. Hat mehr zu bieten, als ich je bieten kann. Ist viel hübscher und wieder sticht es mir ins Herz zu wissen, am Ende könnte dies der Grund für ein Nein unser sein. Ich senke meinen Kopf, weil ich vor Müdigkeit umfallen könnte, weil mir schlecht ist, weil ich ihn nicht mehr heben kann, ohne meine Verzweiflung zu zeigen, weil ich möchte das du kommst, mein Gesicht in deine Hände nimmst, mir die Tränen wegwischst und mich küsst.
    Ich höre Musik und doch höre ich sie nicht. Alles um mich herum ist fern. Nichts dringt zu mir durch. Nichts kann mir helfen, außer du selbst. Alles, was passieren wird, liegt in einem Treffen. Einem Treffen, welches ich diesem Moment wo sie bei dir in den Armen liegt als Unmöglichkeit ansehe. Ich soll auf etwas hoffen, auf etwas, dass wozu eigentlich dient? Möchtest du mir weh tun? Oder merkst du es bloß nicht. Bist du wirklich so sehr geblendet von deinem Schmerz, dass du nicht wahrnehmen kannst, dass ich alles für dich tun würde. Ich würde dir mein Herz zu Füßen werfen, damit du wenn du magst drauf rumtreten kannst, damit du mir so weh tun kannst, wie ich dir weh getan habe. Ich würde vor dir auf die Knie fallen, dich anflehen, mir zu vergeben, wenn ich nicht wüsste, dass ich genau dies gerade tue. Ich würde dir mein Herz ausschütten, damit du endlich verstehen kannst, wie wichtig du mir bist. Ich würde vor deinen Augen sterben, wenn es das ist, was du willst. Ich würde versuchen aus deinem Leben zu verschwinden, wenn du mich darum bittest, weil ich weiß, dass es dir ohne mich dann besser ginge. Ich würde deine Wut auf mich ertragen, wenn danach ein Weg für uns beide zusammen erkennen wäre.
    Und warum läuft jetzt „Der Weg“ in Gottes Namen, kannst du mir das sagen? ;-( Passt es nicht irgendwie ein Stück auf uns? Nicht Alles, aber Manches?
    Der Schlag ins Gesicht. Fünf Uhr morgens. Bei Facebook durchstöbre ich die Profile meiner Freunde lande auch bei deinem. 27.1. In einer Beziehung, kompliziert. Das war doch nachdem du bei ihr warst oder noch währenddessen? Ich weiß es nicht. Ich starre die Seite, diesen kleinen Satz einfach nur an. In meinem Kopf explodiert etwas. Jetzt ist es echter Hass. Der Gedanke und du hast doch gelogen?! Warum? warum?! Wie bitte soll ich es auffassen? Sag es mir, sag es mir bitte. Mir ist schlecht und wäre jetzt nicht Fastenzeit, dann würde ich mich übergeben. Es fällt mir gerade auch keines wegs schwer nichts zu essen, ich würde es eh nicht tun, weil es mir auf den Magen schlägt. Mir wird schwindelig und mir geht es gerade richtig beschissen. Warum tust du mir so etwas an? Ich starre weiter, will die Worte verschwinden lassen....
    Sie verschwinden nicht und ich bin blockiert. Keine Träne, nicht eine winzige fällt auf das Stück Papier, welches vor mir liegt, auf dem leere Worte stehen. Der Anfang eines Songs, der nur gelogen ist. Mit diesem Moment wurde er zur Lüge.
    Sie liegen überall im Zimmer Nadeln oder vielleicht mal ein Messer... es muss bluten, so wie es in mir blutet. Es soll weh tun, so sehr das es mich betäubt. Die Tabletten helfen kein Stück. Ich komme nicht zur Ruhe und der Grund bist du. Soll ich diesmal deinen Namen schreiben? Dich verewigen? Glaubst du mir dann endlich?

    „Das Blut so rot, das Blut so rein, die Zeit heilt meine Wunden nicht. Mein Blut zu sehen, ist wunderschön. Mein Blut zu sehen, tröstet mich.“

  • And A Life

    Queit moments,
    some seconds and a life.
    tryin to find the way
    that lets me stand here
    but falling down again
    with anyone of my tears.

    thinkin' 'bout god an the world
    try to figure out
    how all this works
    spinning round
    at one and the same spot
    only for knowing
    that this is for everyone else.

    taking a deep breath
    but there is no air
    standing in the wind
    but nothing there to feel.
    feelings I felt
    baned for seeing you laugh.

    quiet moments,
    some seconds and a life?

    but what is a life?
    when there is nothing for me.
    but what are feelings good for?
    when i have to ban them in dark.
    but for what are seconds i can laugh?
    when i even cry with friends near by.
    but for what are the moments i hate?
    when they are only there
    to bring me strait down.

    no quiet moments,
    no seconds and ofcourse
    there will never be my life.

  • Herzflimmern

    Manchmal gibt es Tage,
    die nie zu ende gehen
    und doch sind es die Schönsten,
    die ich nicht vermag zu sehen.

    Lange habe ich geglaubt,
    diesmal habe ich's geschafft.
    Doch ändert sich des Zeitenlauf,
    zeigt such einmal wieder,
    es hat nichts gebracht.

    Jeden Tag erklingt die eine Melodie,
    die nur für ihn bestimmt.
    Wenn heut' noch die Sonne schien,
    so ist sie nun verstimmt.

    Habe ewig ich gelitten,
    nachdem ich ihn sah.
    Innerlich total gestritten,
    nicht gewusst wer ich noch war.

    Zog es mich dort zu ihm hin,
    aber auch tausend Jahre fort.
    Bin ich einmal wieder Kind,
    einsam hier am stillen Ort.

    Kein Murmeln, kein Lachen,
    nur ich allein.
    Soll es sich so weiter tragen?
    Und für ewig noch so weiter sein?

    Zerbersten werde ich nur schlimmer,
    durch des Lebens kühle Hand.
    Spüre meines Herzens Lebensmut,
    nur noch durch sein ungleiches Flimmern.
    Das Tag aus Tag ein geht auf und ab.
    Mal steht es still, mal hebt es ab.

    Zier ich mich doch in dieser einsamen Stund,
    zu sagen, wie es mir so geht.
    Läuft es für Andre Kund und Rund,
    kommt euch das Tränchen?
    Wenn ihr mich alleine seht?

    Ich denke kaum das seie so,
    denn jeder von euch ist doch froh,
    wenn ich stürze weiter tief,
    egal wie laut ich weinend rief.

    So lasst mich raus aus meinem Leben.
    Lasst mich endlich einsam sterben.
    Qäult mich nicht mehr mit eurer Tat.
    Gebt niemals Antwort, wenn ich frag.

    Soll es doch ein Zeichen sein,
    als mein Herz wieder entflammt.
    Jeder Blick ins Herz hinein,
    wie ein Messer scharf gerammt.
    Ängstlich wage ich den Schritt,
    mit dem ich wieder ins Leben tritt.

  • Es ist

    Es ist

    Es ist nicht viel, was ich sagen müsste,
    Es gibt nicht viel, was ich nicht wüsste,
    und doch ist es viel mehr,
    und doch wünsch ich mir so sehr,
    dass es einen fairen Weg gäbe,
    dass du siehst, was ich sehe.

    Es ist dieses einmal gedacht
    und nie mehr vergessen.
    In tausend und einer Nacht,
    habe ich stunden lang wach,
    dort allein gesessen.

    Es ist der Wunsch dir dein Glück zu erfüllen,
    doch füllt sich alles mit Unbehagen,
    diesen einen Schritt zu wagen,
    es könnte unser uns am ende doch zerknüllen,
    zerreißen wie ein einfaches Stück Papier,
    und dann, dann stehst du dort und ich hier.

    Es ist die Ungewissheit in mir drin,
    wie ehrlich ich auch so wie du zu mir,
    ich zu dir fühlen könnte.
    Ich weiß alles schweigt vor sich hin,
    und ich weiß es ist größer,
    als wie wir es betiteln.

    Aber macht es ein weiterer Schritt,
    auch wirklich schöner?
    Festigt ein neu eingeschlagener Weg,
    auch wirklich dieses hier?
    Verstehst du, wie viel noch von allem davor,
    in mir leise schmerzt?
    Weißt du, dass ich nie jemand nicht mehr lieben kann
    und es ewig zwischen uns steht?
    Solange bis ich weiß und dir glaube,
    das du mich nie alleine lässt?

    Niemals kann dir bewusst sein,
    wie es sich anfühlt ich zu sein.
    Niemals kannst du ehrlich wissen,
    für mich ist selbst das größte Glück beschissen.
    Niemals kannst du verstehen,
    welche Last du mit mir tragen musst.
    Eines Tages ist es dir bewusst,
    und wärst dann froh,
    wenn du diese Lasten nicht mehr tragen musst.

  • Zu Hause

    Lang ist der Weg,
    den ich gelaufen bin,
    um dort zu sein,
    wo ich nun steh.

    Ewig habe ich gesucht,
    gehofft auf solch einen Ort.
    Kann kaum in Worte fassen,
    welch Glück und Friede
    mich durchströmt.

    Kaum Zeit ist vergangen,
    seit dem ich noch Zweifel hegte,
    Angst warte voller Furcht,
    niemals hier anzukommen.

    Die Fremde schreckte mich,
    weil ich noch ein kleines Kind war.
    Bin ich gewachsen?
    Bin ich gereift?
    Oder habe ich bloß beendet,
    was zu beenden war?
    Habe ich meine Mauern sinken lassen?
    Habe ich das Fühlen mir erlaubt?

    So viele Fragen ich auch stelle
    und keine Antwort weiß,
    eines weiß ich ganz gewiss,
    nach so vielen Jahren,
    bin ICH endlich zu Haus.

  • Sweet Rosen (Song)

    Dies ist ein Song er mal die Grundidee hören mag darf ruhig reinhören.

    http://www.youtube.com/watch?v=gUrCtON9s3E

    Sweet Rose

    And we're both looking out of the window glases.
    Starin' out into the world where the rain falls.
    Please, reminde yourself about our days we had.
    I'm gonna keep your memories till the end of my life.

    You're the sweetest rose of my life,
    but I lost it.
    You're the only heart
    that I wanted to keep till the end.
    I know it was something bigger
    than just a friendchip.
    But I know that I had to go,
    but I know that I had to go.

    Waiting here for another story I can tell.
    Trying not to cry when I see your face inside my head.
    Missing you in every moment I'm wake
    but I can't sleep diuring the night in all these days.

    You're the sweetest rose of my life,
    but I lost it.
    You're the only heart
    that I wanted to keep till the end.
    I know it was something bigger
    than just a friendchip.
    But I know that I had to go,
    but I know that I had to go.

    Now I'm sitting here writting the song to reach your heart.
    Thinking about everything goin' through us.
    I am so sorry but I know it wouldn't help.
    You're the sweetest rose of my life,
    but I lost it.
    You're the only heart
    that I wanted to keep till the end.
    You were an angel that gave me wings to fly.
    I'm sorry I flew you away,
    I'm sorry I flew you away,
    I'm sorry I flew you away.

  • Fremd

    Wie gut muss man einen Menschen kennen,
    damit er die Gedanken nie mehr verlässt?
    Wie wichtig kann es schon sein,
    viel Zeit mit einander verbracht zu haben,
    wenn ein einziger Abend genügt,
    damit du,
    immer noch in meinem Kopf umher spukst?

    Ich besitze das Wissen,
    das du mir Fremd bist
    und doch ist mein momentanes Verlangen,
    dich einfach nur besser kennen zu lernen.

    Du bist mir Fremd,
    in tausend Worten.
    Bist Jemand,
    den ich gar nicht kenn',
    doch suche ich dich,
    schon jetzt in Gedanken,
    an tausenden Orten.

    Gibt es wirklich dieses Gefühl,
    was ich momentan spür,
    wenn du weiter und weiter,
    in meinen Gedanken bist?
    Oder ist es eine Illusion,
    die ich mir einbilde,
    weil ich ihn vergessen mag?

    Ich gehe seid Tagen auf und ab,
    hoffe dich zu finden.
    Um dir schließlich zu sagen,
    Lern mich kennen.
    Ich bin nicht nur so,
    wie an diesem Abend.
    Ich weiß auch du bist,
    noch verschiedener.

    Dann steh ich am Fenster,
    blicke in die Nacht,
    denke nach,
    über diesen Tag,
    und merke, eigentlich,
    bist du mir zu fremd.

    Denn ich war nicht,
    ich als Mensch,
    als wir lachten.
    Sondern war ich nicht nur dir,
    sondern auch mir,
    mal wieder so fern und fremd.

  • Einmal glücklich

    Heute am Morgen weinte ich.
    Heute mittag dachte ich,
    ob ich mich raus wagen darf,
    aus dem Loch,
    in dem ich mich so gern verschließe.
    Heute abend da war ich froh,
    dass ich mich getraut hatte.

    Alles war gut,
    das Reden, das Lachen,
    das Feiern, es tat gut,
    mit dir das Faxen machen.

    Der Einstieg in etwas Neues,
    in etwas mir unbekanntes.
    Ich habe einfach mal mitgemacht.
    Ich bin froh,
    ich war glücklich.

    Wir sprachen über Sinnloses
    und über ernste Themen,
    gaben uns selber Noten,
    doch nun befürchte ich dich,
    nie wieder zu sehen.

    Den einen schritt zu fragen,
    nach deinem Kontakt,
    es ist nur ein Kleiner,
    doch weiß ich noch nicht,
    ob ich den Mut dazu hab.

    Ich wünschte mir,
    du würdest fragen,
    als ich an diesen morgen,
    oder abend,
    dann doch verschwand.

    Ich weiß noch nicht,
    wie mutig ich bin,
    aber danke,
    denn eines weiß ich,
    glücklich,
    ja, das war ich durch dich.

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