Manchmal gibt es Tage,
die nie zu ende gehen
und doch sind es die Schönsten,
die ich nicht vermag zu sehen.

Lange habe ich geglaubt,
diesmal habe ich's geschafft.
Doch ändert sich des Zeitenlauf,
zeigt such einmal wieder,
es hat nichts gebracht.

Jeden Tag erklingt die eine Melodie,
die nur für ihn bestimmt.
Wenn heut' noch die Sonne schien,
so ist sie nun verstimmt.

Habe ewig ich gelitten,
nachdem ich ihn sah.
Innerlich total gestritten,
nicht gewusst wer ich noch war.

Zog es mich dort zu ihm hin,
aber auch tausend Jahre fort.
Bin ich einmal wieder Kind,
einsam hier am stillen Ort.

Kein Murmeln, kein Lachen,
nur ich allein.
Soll es sich so weiter tragen?
Und für ewig noch so weiter sein?

Zerbersten werde ich nur schlimmer,
durch des Lebens kühle Hand.
Spüre meines Herzens Lebensmut,
nur noch durch sein ungleiches Flimmern.
Das Tag aus Tag ein geht auf und ab.
Mal steht es still, mal hebt es ab.

Zier ich mich doch in dieser einsamen Stund,
zu sagen, wie es mir so geht.
Läuft es für Andre Kund und Rund,
kommt euch das Tränchen?
Wenn ihr mich alleine seht?

Ich denke kaum das seie so,
denn jeder von euch ist doch froh,
wenn ich stürze weiter tief,
egal wie laut ich weinend rief.

So lasst mich raus aus meinem Leben.
Lasst mich endlich einsam sterben.
Qäult mich nicht mehr mit eurer Tat.
Gebt niemals Antwort, wenn ich frag.

Soll es doch ein Zeichen sein,
als mein Herz wieder entflammt.
Jeder Blick ins Herz hinein,
wie ein Messer scharf gerammt.
Ängstlich wage ich den Schritt,
mit dem ich wieder ins Leben tritt.